- Geboren:
- 05.02.1911, Haatsch
- Grablage:
- Friedhof Hultschin
- Verstorben:
- 22.02.1986, Petershofen
- Rang:
- Soldat
Alois Placzek wohnte in Haatsch im Haus Nummer 124 und war von Beruf Zimmermann.
Er leistete vor dem Krieg seinen Wehrdienst in der tschechoslowakischen Armee ab.
Er war Mitglied der Freikorps und der NSDAP. Er beantragte am 1. November 1938 die Mitgliedschaft in der NSDAP, wurde am 10. Februar 1939 aufgenommen und erhielt die Mitgliedsnummer 6446493.
Er wurde im Herbst 1939 als Infanterist zur Wehrmacht eingezogen und in Polen eingesetzt. Im Frühjahr 1940 wurde er entlassen und arbeitete anschließend als Eisenbahner bei der Deutschen Reichsbahn. 1944 wurde er erneut eingezogen und nach Oppeln versetzt. Dort diente er als Infanterist an der Ostfront in einer Versorgungsdivision in Ostpreußen. Bei einem Angriff sowjetischer Partisanen wurde er verwundet und blieb bis Kriegsende in einem Lazarett in Deutschland.
Erst in 1958 kehrte er wieder nach Hause. Er hatte drei Kinder. Im Winter 1986 erlitt er einen leichten Schlaganfall und wurde ins Krankenhaus in Petershofen eingeliefert, wo er am 22. Februar 1986 an einer Lungenentzündung starb.
Er ist bruder von Johann, Libor und Ignatz.
Er ist der Schwiegervater von Erhard Kalus
Starb am 22.02.1986 Petershofen.
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