Krzizack Gerhard

Geboren:
11.06.1923, Wreschin
Verstorben:
Rang:
Gefreiter
Ausländische Armee:
Tschechoslowakische unabhängige Panzerbrigade in Großbritannien

Gerhard Krzizack (Křižák) trat am 1. April 1942 in die Wehrmacht ein. Er wurde an der Westfront eingesetzt und geriet am 6. September 1944 in Sospel, Frankreich, in britische Gefangenschaft.

Am 12. Dezember 1944 schloss er sich der tschechoslowakischen unabhängigen Panzerbrigade in Großbritannien an. Dort kämpfte er zunächst in einem Artillerieregiment und nahm kurz an der Belagerung von Dünkirchen teil. Sein problematisches Verhalten wurde jedoch bald bekannt. Kurz nach seinem Eintritt in die Wehrmacht wurde bekannt, dass Křižák angeblich tschechische Soldaten in der deutschen Armee misshandelt hatte. Daraufhin wurde er vom Artillerieregiment zurück zur PR/NT (Infanteriekompanie/Ersatzkorps) versetzt und einer Gruppe unzuverlässiger Soldaten zugeteilt. Im Sommer 1945 stahl er beim Schwimmen die Uhr eines ebenfalls als unzuverlässig geltenden Kollegen. Dafür wurde Křižák zu 14 Monaten Haft verurteilt, die er teilweise in England und den Rest in der Heimat verbüßte.

Er wurde in einem für Gefängniszwecke umgebauten Dienstwagen in die Tschechoslowakei transportiert. Ironischerweise saß am Steuer ein anderer Hultschiner: Křižáks Klassenkamerad aus der Mittelschule, Bedřich Hubáček.

Auszeichnungen:

  • Eisernes Kreuz 2. Klasse

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