Wittek Johann

Geboren:
01.11.1897, Kauthen
Verstorben:
06.02.1996, 
Rang:
Feldwebel

Johann Wittek war bereits im Ersten Weltkrieg im Einsatz. Er trat im August 1939 in Seeburg als Infanterist in die Wehrmacht ein. Er diente im 2./Luftwaffen-Nachschub-Kompanie 217 (Einheit: Verpflegungsamt 2117). Dieses Regiment wurde am 26. August 1939 als 2. Welle in Kösching bei Ingolstadt/Bayern und als III. Bataillon in Ottobeuren/Bayern aufgestellt und der 57. Infanterie-Division unterstellt. Ab Juni 1942 – Kriegslazarett 914 Riga – Nacken-Karbunkel

1939 nahm er am Feldzug in Polen bis Warschau teil. Anschließend 1940 am Feldzug in Frankreich bis Paris. Ab Sommer 1941 war er auch an der Ostfront in Russland im nördlichen Abschnitt bei Leningrad eingesetzt. Nach schweren Verlusten in der Schlacht um den Kessel von Tscherkassy in der Ukraine wurde die Division im Truppenübungsplatz Debica/Polen neu aufgestellt. Im Jahr 1944 war er im Nachschubzug 349. Im Juni 1944 wurde die Division bei Mogilew/Weißrussland vernichtet und am 3. August 1944 aufgelöst. Die Überreste schlossen sich der Korps-Abteilung G an und kämpften 1945 in Ostpreußen.

In diesem Gebiet war Johann bis Kriegsende im Festungsamt Königsberg stationiert und geriet am 10. Mai 1945 während der Kapitulation in Königsberg/Ostpreußen (heute Kaliningrad) in russische Gefangenschaft.

Auszeichnungen:

  • EK 2. Klasse
  • KVK 2. Klasse mit Schwertern

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