Wittek Franz

Geboren:
27.05.1924, Klein Hoschütz
Verstorben:

Einberufen 1942. Einsatz an der Ostfront und Westfront als MG-Schütze. Er wurde an der Ostfront in Russland eingesetzt, wo er unter anderem im November 1944 an der Schlacht um Dukla teilnahm. Laut Franz war die Schlacht um Dukla das schrecklichste Massaker, das er im gesamten Krieg erlebt hatte. Er stand mit einem Freund am Maschinengewehr, und sie hatten kaum Zeit, den heißen Lauf zu wechseln, so viele Soldaten griffen sie an. Welle um Welle stürmte heran, immer neue Angreifer stolperten über die Leichen und Verwundeten, und sie mussten diese feindlichen Soldaten mit ihren Maschinengewehren immer weiter niedermähen. Als die Munition ausging, erhielten sie den Befehl zum Rückzug. So verlief die Schlacht um den Dukla-Pass. Später wurde Franz an der Westfront in Frankreich eingesetzt.

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Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 36 Monate und kostet cca 16 €. Projekt Hultschiner Soldaten kann in dieser Hinsicht den Familienangehörige hilfreich sein.

Bundesarchiv, Abteilung PA
Am Borsigturm 130
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