Willaschek Richard

Geboren:
24.02.1922, Markersdorf
Rang:
Obergefreiter

Richard Willaschek wurde im Oktober zu RAD nach Oppeln einberufen. Am 1.2. 1941 wurde er zur Wehrmacht nach Gleiwitz eingezogen. Er absolvierte eine Ausbildung als Kanonier und ging im November 1941 zur Grenadier Ersatz Kompanie mot. 18 nach Dresden (EK Inf.Gr.Ers.Kp. mot. 18 795). Es folgte eine Versetzung in die Neuaufgestellte 23. Panzer Division nach Frankreich. Am 1.4. 1942 ging die ganze Division nach Russland. Er wurde als Richtschütze bei der Panzerjäger-Abteilung 128 eingeteilt, die mit den Selbstfahrtlafetten Hummel ausgerüstet war. Er machte den Vorstoß bis zum Kaukasus mit und die mörderische Schlachten an der Mius-Front und bei Kriwoj Rog. Im Winter 1942-43 wurde er Verwundet – Splitter in der Hand. Im Herbst 1943 erlitt er in einem Kessel zweite Verwundung. Es gelang ihm, mit noch einem Unteroffizier in einem Pkw die Front bei Nacht in Schnellfahrt überqueren und aus dem Kessel zu entkommen. Bis 8. Januar 1944 lag er im Lazarett in Bittburg. Nach der Genesung meldete er sich an die Unteroffizierschule in Odruw/Thüringen. Nach einer Malaria-Erkrankung lag er 6 Wochen im Kurort Friedrichrode. Er machte dann eine Umschulung als Artillerie Kommandant in Pirmazenz. Als die Invasion in der Normandie kam, kam er zur 15. Panzerdivision, 123. Panzerbrigade. Als sie alle Panzer verloren, wurden sie als Infanterie eingesetzt. In Belgien wurde er bei der Ardennen-Offensive erneut leicht verwundet. Bei Krefeld kam er in die Gefangenschaft. Er durchging die Lager in Belgien, bei Paris und Cherbourg. Als er sich bei der tschechischen Kommission meldete, wurde er nach England gebracht. Im Januar 1946 wurde er nach Tschechien repatriiert. Er wurde erneut einberufen und diente noch zwei Monate als tschechoslowakischer Soldat.
† 2003 in Markersdorf

Auszeichnungen:

– EK 2. Klasse
– Panzerkampfabzeichen
– Nahkampfspange in Silber
– Verwundetenabzeichen in Silber

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