Weczerek Alfred 17

Geboren:
07.09.1917, Deutsch Krawarn
Grablage:
Klingebeutel O/S
Verstorben:
Klingebeutel O/S
Gefallen:
April 1945
Residenz:
Groß Peterwitz

Alfred Josef Weczerek heiratete 1941 und zog nach Groß Peterwitz/Oberschlesien (heute Petrowice Wielke, Woiwodschaft Schlesien/Polen). Am 24. Juni 1943 trat er in die Wehrmacht ein. Er wurde der regulären Kompanie des Grenadierersatzbataillons 84 in Cosel/Oberschlesien (heute Kedzierzyn Kožle, Woiwodschaft Opole/Polen) zugeteilt. Das Bataillon unterstand der Division 432.

Laut Bericht vom 30. Juni 1943 wurde er zur Kompanie des Feldausbildungsregiments 637, genauer gesagt zur 11. Feldausbildungsdivision, versetzt. Dieses Regiment unterstand der Feldausbildungsdivision 390 (Feldausbildung). Diese Division führte die Ausbildung direkt in Russland für die Bedürfnisse der Heeresgruppe „Mitte“ durch. Dem Bericht vom 17.11.1943 zufolge wurde er nach seiner Ausbildung zur Maschinengewehrkompanie des Schreiber-Regiments (8. Maschinengewehrkompanie) versetzt und am 27.11.1943 umgehend zur 1. Skijägerkompanie des 2. Skijägerregiments. Dieses Regiment war zunächst der 1. Skijägerbrigade, ab dem 2. Juni 1944 der 1. Skijägerdivision unterstellt. Die Division entstand Anfang Juni 1944 durch die Erweiterung der 1. Skijägerbrigade, zu der das 2. Skijägerregiment gehörte. Die 1. Skijägerbrigade und später die 1. Skijägerdivision kämpften innerhalb der Heeresgruppe Mitte im Raum Prypjat (Kiew). Region/Ukraine).

Die Division zog sich im Juli 1944 schrittweise nach Dubienka (heute Woiwodschaft Lublin/Polen) zurück und anschließend hinter den Westlichen Bug. Im September erfolgte der Rückzug nach Ostrowiec Świetokrzyski (heute Woiwodschaft Świat Krzysztof/Polen) und im Oktober 1944 über die Karpaten in die Slowakei. Von November 1944 bis Januar 1945 befand sich die Division in den Beskiden, bevor sie sich nach Oberschlesien zurückzog. Am 14. April 1945 wurde die Division nördlich der Opava an der Nordflanke des XI. Korps eingesetzt. Östlich davon war die Gebirgsjäger-Division 97 stationiert.

Am 15. April 1945 griffen russische Einheiten der 60. Armee die Stellungen dieser Divisionen an. Trotz direkter Luftunterstützung und Mit Artillerieunterstützung griffen die russischen Einheiten des 28. Schützenkorps von Piltsch/Oberschlesien (Oberschlesien/heute Pilszcz, Woiwodschaft Opole/Polen) nach Odersch/Oberschlesien (heute Oldřišov/Tschechische Republik) an, wurden aber nach nur zwei Kilometern gestoppt. Heftige Kämpfe fanden insbesondere bei Klingebeutel (heute Pusté Jakartice/Tschechische Republik) statt. Das Dorf wechselte dreimal den Besitzer, und erst nach drei Tagen schwerer Kämpfe konnte Klingebeutel (Pusté Jakartice) am 19. April 1945 eingenommen werden.

Alfred ist in diesen Kämpfen gefallen. Er wurde später von seinem Freund Alois Postulka aus Chuchelná (Kuchelna) in Klingebeutel/Oberschlesien (heute Pusté Jakartice) hinter der Scheune beerdigt.

Todeszeitpunkt 31.12.1945 – Amstgericht Bad Hersfeld. 

Quelle: Deutsche Dienstelle WASt, SOkA Opava.

Fehlen Informationen oder falsche Daten?

Kontaktiere uns

Informationen für Familienmitglieder

Falls Sie Ihren Angehörigen auf diesem Web nicht gefunden haben, schicken Sie uns, bitte, die Angaben zu. Kontakte finden Sie auf dieser Seite. Besuchen Sie auch die Seite: Was benötigen wir?.

Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 36 Monate und kostet cca 16 €. Projekt Hultschiner Soldaten kann in dieser Hinsicht den Familienangehörige hilfreich sein.

Bundesarchiv, Abteilung PA
Am Borsigturm 130
D-13507 Berlin
Tel.: +49 (030) 18 7770-1158
Fax: +49 (030) 18 7770-1825
Web: www.bundesarchiv.de