- Geboren:
- 30.06.1912, Deutsch Krawarn
- Grablage:
- Shirmuny/Belarus
- Verstorben:
- , Shirmuny/Belarus
- Gefallen:
- 27.06.1941
- Rang:
- Oberschütze
- Residenz:
- Deutsch Krawarn
- Heeresgattung:
- Heer
- Truppengattung:
- Infanterie
- Geschwister:
- Josef Watzlawik 1909
Alois Watzlawik trat in die Wehrmacht ein. Laut einem Bericht vom 8. Mai 1940 wurde er einer Maschinengewehrkompanie des Infanterieersatzbataillons 4. Maschinengewehrkompanie Infanterie-Ersatz-Bataillon 183 in Glatz/Niederschlesien (heute Kłodzko, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) zugeteilt. Das Bataillon unterstand der Division 148. Laut einem Bericht vom 10. Juni 1940 wurde er zur Kompanie des Infanteriebataillons 12. Infanterie-Regiment 51 versetzt.
Dieses Regiment unterstand der Infanteriedivision 18. Ab dem 10. Mai 1940 nahm die Division am Westfeldzug nach Frankreich teil. Sie stieß durch Belgien über die Maas zum Albertkanal und weiter über die Gete vor. Die Division durchbrach die Verteidigungsstellungen an der Dyle und drängte den Feind über die Flüsse Dender und Schelde in Richtung Dünkirchen (Département Nord, Region Haut-de-France/Frankreich). Sie überschritt die französische Grenze nahe Lille, nahm am 1. Juni 1940 das befestigte Dorf Bergues ein und griff anschließend Dünkirchen (beide Département Nord, Region Haut-de-France/Frankreich) an. Nach zweitägigen Kämpfen nahm die Division die Stadt ein. In der zweiten Phase des Feldzugs befand sich die Division in Reserve und folgte den angreifenden Einheiten in die Gegend um Le Mans (Département Sarthe, Region Pays de la Loire/Frankreich). Dort verblieb die Division nach der Kapitulation Frankreichs als Besatzungstruppe.
Im September 1940 kehrte die Division nach Deutschland zurück, wurde motorisiert und im November 1940 in motorisierte Infanteriedivision – 18. Infanterie-Division (mot.) – umbenannt. Das Bataillon des Infanterieregiments 51, dem Alois‘ Kompanie angehörte, wurde am 18.11.1940 als motorisiertes Schützenbataillon – Kradschützen-Bataillon 38 – neu aufgestellt.
Das Bataillon war in Bunzlau/Niederschlesien (heute Bolesławiec, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) stationiert, und Alois wurde der Maschinengewehrkompanie des motorisierten Schützenbataillons – 4. Kompanie Maschinen-Gewehr Kradschützen-Bataillon 38 – zugeteilt. Dieses Bataillon unterstand weiterhin der motorisierten Infanteriedivision – 18. Infanterie-Division (mot.). Ab dem 22.06.1941 nahm die Division als Teil der Heeresgruppe Mitte am Russlandfeldzug teil. Sie rückte über Suwałki (Woiwodschaft Podlachien/Polen) und Merkine/Litauen nach Weißrussland vor.
Am 26.06.1941 erlitt Alois eine Verletzung, an der er am 27.06.1941 in der Hauptverbandsstelle der Sanitätskompanie 1/18 im Dorf Žirmuny (Region Grodno/Belarus) verstarb.
Er wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Shirmuny – Belarus
(Eltern: Josef Watzlawik * 27.09.1885 und Josefa Nowak * 17.05.1881)
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