- Geboren:
- 07.04.1922, Klein Hoschütz
- Verstorben:
- 04.08.1984,
- Rang:
- vojín
Rudolf Waniek trat im Oktober 1941 in Berlin in die deutsche Luftwaffe ein und diente in der Luft.Nahr.Abt. als Fahrer bis Dezember 1941. Anschließend wurde er nach Russland, in die Stadt Staraja Russa bei Nowgorod, versetzt. Im April 1942 erfolgte seine Verlegung über Riga und Stettin in die Niederlande, wo er bis September 1942 Dienst tat. Im selben Monat wurde er wegen des Verdachts der Fahnenflucht festgenommen (er erwähnte dies in einem Brief an einen Freund, der jedoch von der Zensur zurückgehalten wurde). Im März 1943 wurde er aus der Haft entlassen und anschließend nach Rennes in Westfrankreich versetzt, wo er bis Oktober 1943 blieb.
Schließlich wurde er nach Perros-Guirec am Le-Mans-Kanal verlegt und lief am 30. Juli 1944 zur französischen Résistance (FFI – Forces françaises de l’intérieur – Französische Innere Streitkräfte) über. Am 30. Oktober 1944 meldete er sich bei den tschechoslowakischen Behörden in Paris zum Dienst in der tschechoslowakischen Exilarmee. Im Dezember 1944 wurde er angenommen und reiste nach England. Am 8. Dezember 1944 wurde er der tschechoslowakischen Unabhängigen Panzerbrigade in Großbritannien zugeteilt, wo er im Panzerausbildungszentrum/Ersatzbataillon (TVS/NT) und im 1. Panzerbataillon diente. Er nahm an der Belagerung des Hafens von Dünkirchen teil. Bis Dezember 1945 diente er in der tschechoslowakischen Exilarmee.
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