Turek Josef

Geboren:
12.03.1913, Haatsch
Rang:
Gefreiter

Josef Turek musste 1921 sein Heimatdorf wegen Tschechischen Repressalien verlassen. Er meldete sich 1938 freiwillig zum Freikorps. Im Oktober 1938 nahm er teil an dem Überfall der Tschechischen Grenz-Zoll Station in Haatsch-Tunschkirch. Der Angriff dauerte ca. 1 Stunde und als ein Freikorps Soldat tödlich verwundet wurde, wurde die Aktion abgeblasen. Er kehrte mit seiner Familie nach der Befreiung in 1938 nach Haatsch zurück.

Im Krieg wurde er schwer verwundet (Bein Verlust). Nach dem Krieg wurde er durch Tschechische Organe verhaftet und zur mehreren Jahren wegen Mord bei dem Überfall der Tschechischen Zollstation verurteilt.

Auszeichnungen:

– Winterschlachtmedaille 1941-42
– Verwundeten-Abzeichen in Schwarz

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Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer dauert ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
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