Thomanek Rudolf

Geboren:
19.11.1927, Petershofen
Verstorben:
Residenz:
Petershofen

Rudolf Thomanek lebte in Petershofen nr. 324. Er war zuerst bei Flieger-HJ. Er kam 1944 zur Luftwaffe und wurde in Gleiwitz als Flak-Artillerist ausgebildet. Er meldete sich später freiwillig zu den Fallschirmjägern. Nach der Ausbildung wurde er an der Ostfront eingeseztzt.

Am 28.12.1944 wurde er zum 3. Luftwaffenregiment in Stolphmünde (Ostpreußen) versetzt. Am 30.01.1945 wurde dieses Regiment der Infanterie unterstellt und in den Kämpfen bei Göpplingen (Württemberg) eingesetzt. Während des Rückzugs erreichte er Salzburg, wo er am 05.05.1945 von den Russen gefangen genommen wurde. Er wurde später freigelassen und ging nach Berlin, um seine persönlichen Gegenstände abzuholen. Dort wurde er am 30.06.1945 erneut von den Russen gefangen genommen und nach Newjansk (Südural) deportiert.

Bis zum 28.10.1946 musste er in den Wäldern weit jenseits des Urals Zwangsarbeit leisten. Aus Hunger aß er sogar Ratten! Anschließend wurde er freigelassen und kehrte nach Deutschland zurück, wo er weiterhin für Bauern arbeiten musste. Er kehrte erst am 4. August 1947 nach Hause zurück. Nach seiner Ankunft wurde er erneut verhaftet und weitere sechs Monate im Lager in Hultscin inhaftiert!

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Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 36 Monate und kostet cca 16 €. Projekt Hultschiner Soldaten kann in dieser Hinsicht den Familienangehörige hilfreich sein.

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