- Geboren:
- 28.10.1912, Kauthen
- Verstorben:
- 04.10.1972,
- Rang:
- Unteroffizier
- Heeresgattung:
- Heer
- Truppengattung:
- Artillerie
- Gefangenschaft:
- Mainz-Kastel
- Rückkehr:
- 1
- Geschwister:
- Alois Thiemel 17; Franz Thiemel 24; Johann Thiemel 17, Josef Thiemel 11
Max Thiemel lebte in Deutsch Krawarn und diente vor dem Krieg im Tsch. Heer.
Er trat am 18. Dezember 1939 in Neiße/Oberschlessien (heute Nysa, Woiwodschaft Oppeln/Polen) in die Wehrmacht ein. Ursprünglich war er der Batterie der Artillerie-Ersatz-Abteilung 239 (3. Batterie) zugeteilt, die jedoch zu diesem Zeitpunkt aufgelöst wurde. Daraufhin wurde Max dem Artillerie-Ersatz-Regiment 8, ebenfalls in Neiße/Oberschlessien (heute Nysa, Woiwodschaft Oppeln/Polen), neu zugeteilt. Das Regiment war der Division 148 unterstellt.
Gemäß Bericht vom 20.03.1940 wurde es zur Batterie des Artillerieregiments 298 (7. Batterie) auf den Truppenübungsplatz Neuhammer/Niederschlesien (Niederschlesien, heute Świetoszów, Woiwodschaft Niederschlesien/Polen) verlegt. Das Regiment war der Infanteriedivision 298 unterstellt. Anfang Juni 1940 verlegte die Division nach Stadtkyll/Rheiland-Pfalz (Rheinland-Pfalz) und nahm als Teil der Heeresgruppe A am Frankreichfeldzug teil. Nach Überquerung der Aisne kämpfte sie in der Nähe von Arnay-le-Duc und Dijon (Département Côte-d’Or, Region Burgund-Franche-Comté/Frankreich). Nach der Kapitulation Frankreichs diente die Division als Sicherungstruppe in Chambrery (Département Savoie, Region Auvergne-Rhône-Alpes/Frankreich). Im Juli 1940 wurde sie dem Generalgouvernement (heute Polen) unterstellt.
Ab dem 22. Juni 1941 nahm die Division als Teil der Heeresgruppe Süd am Ostfeldzug teil. Sie überschritt die Grenze bei Hrubieszów (heute Woiwodschaft Lublin/Polen) und rückte weiter über Luzk (Oblast Wolyn/Ukraine), Rowno (heute Riwne, Oblast Riwne/Ukraine) und Zwiachel (heute Nowograd, Oblast Schytomyr/Ukraine) vor. Anfang August 1941 befand sich die Division südlich der Stadt Korosten (Oblast Schytomyr/Ukraine). Im September 1941 nahm die Division an der Schlacht um Kiew (Oblast Kiew/Ukraine) teil. Nach dem Ende der Kämpfe im Kiewer Kessel gerieten 600.000 eingekesselte russische Soldaten in Gefangenschaft. Im Oktober 1941 rückte die Division weiter durch das Oblast Poltawa/Ukraine vor. Am 2. November 1941 befand sich die Division in der Nähe der Stadt Balaklia (Oblast Charkiw/Ukraine). Anfang Januar 1942 verlegte sie nach Isjum (Oblast Charkiw/Ukraine). Anfang Februar 1942 musste sich die Division westlich der Stadt Losowa (Oblast Charkiw/Ukraine) zurückziehen. Dort war sie in Stellungskämpfe verwickelt.
Während dieser Kämpfe am 26. Februar 1942 nahe des Dorfes Karostozova, 15 km nördlich von Warwariwka (Gebiet Dnipropetrowsk/Ukraine), erlitt Max eine Schussverletzung an der rechten Schulter. Er wurde zunächst im Hauptverbandplatz der 289. Infanteriedivision, dem Hauptverbandplatz, versorgt. Am 27. Februar 1942 wurde er in das Feldlazarett 168 (m) Pawlograd (Gebiet Dnipropetrowsk/Ukraine) verlegt, wo er bis zum 1. März 1942 verblieb. Am 2. März 1942 erfolgte die Verlegung in das Feldlazarett 171 Dnipropetrowsk (heute Dnipro, Gebiet Dnipropetrowsk/Ukraine), wo er bis zum 13. März 1942 stationiert war. Anschließend wurde er mit dem Lazarettzug 2103 aus Russland in das Reservelazarett Geldern in Nordrhein-Westfalen transportiert und dort vom 20. März bis zum 6. Mai 1942 behandelt. Danach wurde er vom 8. bis zum 20. Mai 1942 im Reservelazarett Troppau im Sudetenland (heute Opava in Tschechien) und vom 20. Mai bis zum 23. Oktober 1942 im Reservelazarett III Breslau in Niederschlesien (heute Wrocław in der Woiwodschaft Niederschlesien) behandelt. Am 23. Oktober 1942 wurde er zur Weiterbehandlung in die Reha-Batterie der Artillerie-Ersatz-Abteilung 8 in Metz/Lothringen (Lothringen, heute Département Moselle, Region Grand-Est/Frankreich) verlegt. Die Einheit war der Division Metz unterstellt. Im Dezember 1942 wurde sie nach Königshütte/Obeschlesien (Oberschlesien, heute Chorzow, Woiwodschaft Schlesien/Polen) verlegt und der Division 432 unterstellt.
Am 30. April 1943 wurde Max innerhalb der Einheit zur Stammbatterie der Artillerie-Ersatz-Abteilung 8 versetzt. Im Mai 1943 wurde er zur 2. Kompanie des Standortbataillons z.b.V. versetzt. in Gleiwitz/Oberschlesien (heute Gliwice, Woiwodschaft Schlesien/Polen). 1944 wurde er zum Schützen-Bataillon Landesschützen nach Waldenburg versetzt. Am 30. April 1945 geriet er in der Nähe von München/Bayern (Bayern) in amerikanische Gefangenschaft. Am 6. Februar 1946 wurde er aus dem Gefangenenlager Mainz-Kastel/Rheinland-Pfalz (Rheinland-Pfalz) entlassen. Nach seiner Rückkehr in die Tschechoslowakei war er weiterhin in einem Gefangenenlager in Pilsen inhaftiert.
Er starb im Jahr 1972.
Auszeichnungen:
- KVK 2. Klasse mit Schwertern
- Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
- EK 2
(Rodiče: Johann Thimel * 24.07.1888 a Anna Jarzab * 16.12.1888 † 04.02.1928, manželka : Elfride Jarzab * 20.08.1913)
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