- Geboren:
- 02.01.1903, Rohow
- Verstorben:
- 14.07.1986,
- Rang:
- Obergefreiter
Johann Strzibny trat am 4. Dezember 1940 in Neisse (heute Nysa, Polen) in die 2. Kompanie des Bauersatzbataillons Nr. 28 (2.komp.Bau.Ers.Btl. 28) ein, das das Baubataillon Nr. 133 (Bau.Btl. 133) ablöste. Dieses Bataillon wurde zu Beginn des Ostfeldzugs in Zentralrussland eingesetzt und unterstand dort bis zum Herbst der 4. Armee, bevor es der 2. Armee unterstellt wurde. Am 11. November 1941 wurde das Bataillon durch Kriegsgefangene verstärkt und an die Front bei Woronesch verlegt.
Im Sommer 1942 wurde Johann Strzibny zum Baubataillon Nr. 407 (Bau.Btl. 407) versetzt, das der 6. Armee unterstand. Ab dem 1. Dezember 1943 wurde er erneut versetzt, diesmal zum neu aufgestellten Nachschubbataillon Nr. 557, das aus zwei Kompanien deutscher Soldaten und vier Kompanien Kriegsgefangener bestand.
Bis Kriegsende blieb dieses Bataillon im ostpreußischen Raum nahe der Narew stationiert, wo die Frontlinie am 13. Januar 1945 verlief. Johann Strzibny wurde verwundet und vom 13. Februar bis zum 15. März 1945 im Lazarett behandelt. Für seine Verletzungen erhielt er eine Auszeichnung. Vermutlich erhielt er auf dem Rückweg zu seiner Einheit Zivilkleidung und kehrte nach Rohov zurück.
† 14.07.1986
Auszeichnungen:
- Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
- Winterschlacht-Medaille 1941-42
Fehlen Informationen oder falsche Daten?
Projekt