Stoklassa Johann

Geboren:
21.02.1903, Kauthen
Verstorben:
†, 

Johann Stoklassa trat im Juli 1943 in Hildesheim/Niedersachsen der Landesschützen-Ersatz-Abteilung bei. Nach drei Monaten wurde er nach Wien/Österreich versetzt, wo er zwei Monate diente. Anschließend wurde er in Semlin (heute Zemun) und Belgrad in Jugoslawien eingesetzt. Im November 1944 wurde er nach Zagreb/Kroatien zu einer Baueinheit versetzt. Er beteiligte sich am Bau von Geschützbunkern. Am 5. Mai 1945 musste er sich mit seiner Einheit nach Österreich zurückziehen.

Am 14. Mai 1945 geriet er in jugoslawische Gefangenschaft. Er wurde im Gefangenenlager Raan inhaftiert, wo er nach 14 Tagen an Malaria erkrankte und in ein Krankenhaus in Cilla (heute Celje) verlegt wurde. Nach einer teilweisen Genesung wurde er zunächst in das Gefangenenlager Marburg und dann nach Belgrad transportiert. Am 30. Oktober 1945 wurde er von Jugoslawien in ein Gefangenenlager in der Tschechoslowakischen Republik, Brno-Slatina, transportiert, von wo aus er im September 1946 nach Hause entlassen wurde.

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Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 36 Monate und kostet cca 16 €. Projekt Hultschiner Soldaten kann in dieser Hinsicht den Familienangehörige hilfreich sein.

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