- Geboren:
- 30.07.1920, Kauthen
- Verstorben:
- ,
- Rang:
- Obergefreiter
- Rückkehr:
- 1
Georg Stoklassa wurde 1940 zu RAD (Reichsarbeitsdienst) nach Karlsruhe einberufen und kam später über Oppeln nach Frankreich zur 1./Infanterie-Ersatz-Bataillon 472. Nach Ausbildung zur 4./Kraschützen-Bataillon 29, unterstellt der 29. (Falke) Infanterie-Division. Einsatz in Polen und Russland. Dort erlitt er im März 1942 bei Shisdra starke Erfrierungen an beiden Füßen und Händen.
Feldlazarett 623 mot. Brjansk, Brest und Berneck.Reserve-Lazarett VI. Nürnberg „Waldarbeiterlager“.
Nach Genesung zur 3./Panzer-Aufklärungs-Abteilung 129, 29. Panzer-Grenadier-Division.
Anfang Juni 1943 verlegte die 29. Panzer-Grenadier-Division nach Apulien in Italien und dann nach Sizilien. Die Panzeraufklärungs-Abteilung 129 verblieb dabei zur Küstensicherung auf dem Festland.
Dort wurde er 15.9.1944 bei St. Lorenzo leicht verwundet (Granatsplitter rechte Schulter) und lag im Lazarett Stolberg. Im April 1945 geriet er in amerikanische Gefangenschaft und war zuerst im Sondershausen in Thüringen und dann im Kgf-Lager Chartress, Nevers und Eperne in Frankreich. Im Juli 1948 wurde er entlassen aber in Reichenberg verhaftet. Erst nach drei Wochen dürfte er weiter nach Hause reisen.
† 27.11.2012
Auszeichungen:
– Winterschlacht-Medaille 1941
– Infanterie-Sturmabzeichen
– EK 2. Klasse
– Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
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