- Geboren:
- 10.10.1908, Kauthen
- Verstorben:
- 15.01.1963, Deutsch Krawarn
- Rang:
- Gefreiter
Franz Stoklassa zog Ende der 1930er Jahre nach Kravař (Dt. Krawarn). Er trat am 14.01.1941 in die Wehrmacht ein und wurde einer Kompanie des Infanterieersatzbataillons – 2.Kompanie Infanterie-Ersatz-Bataillon 325 in Tabor/Protektorat Böhmen und Mähren (Tábor – Südböhmische Region) zugeteilt. Laut einem Bericht vom 26. Februar 1941 wurde er zur 9. Kompanie des Landesschützen-Bataillons 235 versetzt. Dieses Bataillon war ab Juni 1941 an der Ostfront in Russland im Einsatz.
Laut einem Bericht vom 21. Dezember 1941 wurde er erneut versetzt, diesmal zur 12. Kompanie des Sicherungsbataillons 237. Dieses Bataillon wurde im Januar 1941 in Königsberg/Ostpreußen (heute Kaliningrad) aufgestellt und war für die Bewachung von Kriegsgefangenen zuständig. Laut einem Bericht vom 4. Januar 1942 wurde Franz in Bischofsburg/Ostpreußen (heute Biskupiec, Polen) zur Genesungskompanie des Infanterieersatzbataillons 311 (3. (Genesenden)) versetzt und ab dem 14. Januar 1942 wieder einer Kompanie desselben Bataillons zugeteilt.
Einem Bericht vom 15. Februar 1942 zufolge erfolgte seine Versetzung zur 9. Kompanie des Infanterieregiments 405 und einen Monat später zur 1. Kompanie desselben Regiments. Dieses Regiment unterstand der 121. Infanteriedivision. Das Regiment kämpfte an der Ostfront in Russland als Teil der Heeresgruppe „Nord“ im Raum Leningrad und Wolchow.
Im April 1942 wurde Franz bei Leningrad durch eine russische Katjuscha (Raketenwerfer) schwer verwundet und verlor dabei einen Arm. Er wurde in Militärkrankenhäusern in Deutschland und unter anderem vom 14. Juni bis zum 30. Juli 1942 im Lazarett in Arndsee/Sachsen-Anhalt behandelt. Einem Bericht vom 6. September 1943 zufolge wurde er zur Genesungskompanie des Grenadier-Ersatzbataillons 492 in Schrötersdorf (heute Bydgoszcz-Skrzetusko, Polen) verlegt. Laut einem Bericht vom 7. September 1943 wurde Franz von der Heeresentlassungsstelle IV/VIII in Gleiwitz/Oberschlesien (Oberschlesien, heute Gliwice-Polen) aus der Armee entlassen.
† 15.01.1963 in Deutsch-Krawarn.
Auszeichnungen:
- EK.2-Klasse
- Verwundeten-Abzeichen in Gold
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