- Geboren:
- 18.03.1926, Bielau
- Verstorben:
- 21.04.2007, Bielau
- Rang:
- Gefreiter
- Residenz:
- Bielau
Nach seinem Dienst beim RAD trat Kurt Stawarz am 8. Juli 1944 in die Luftwaffe ein. Er wurde der 8. Kompanie des Ersatz- und Ausbildungsregiments „Hermann Göring“ in Ultrecht (Niederlande) zugeteilt. Anschließend wurde er zur 1./Fallschirmjäger-Ersatz-Bataillon in Stendal (Sachsen-Anhalt) versetzt. Schließlich kam er zum Fliegerregiment 93, das für die Sicherung und Verteidigung von Flughäfen zuständig war. Im August 1944 wurde das Regiment nach Metz (Lothringen, heute Metz, Département Mossele, Region Grand Est/Frankreich) verlegt. Im September 1944 wurde das Luftregiment dem Generalkommando des LXV. Armeekorps unterstellt und war für die Bewachung der V2-Raketenstellungen zuständig. Die Einheit wurde im Dezember 1944 aufgelöst, mit Ausnahme der Bataillone I und II, die dem Feldsatzregiment der Fallschirmarmee zugeteilt wurden.
Während der Nachtwache wurde Kurt Stawarz bei einem Bombenangriff von Granatsplittern getroffen und ins Lazarett gebracht. Nach seiner Genesung wurde er nach Frankreich verlegt, wo er in alliierte Gefangenschaft geriet (angeblich am 15.07.1945 freigelassen). Nach seiner Freilassung arbeitete er kurze Zeit in Deutschland, von wo er 1946 in die Heimat zurückkehrte.
† 21.04.2007
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