- Geboren:
- 07.12.1925, Groß Hoschütz
- Grablage:
- Kriegsgräberstätte in Cassino
- Verstorben:
- , Dragonea - Italien
- Gefallen:
- 23.09.1943
- Rang:
- Grenadier
Josef Stanjura wurde im August 1942 in Cosel/Oberschlesien (heute Kedzierzin, Kožle, Polen) zur Wehrmacht eingezogen. Nach seiner Einberufung kehrte er nach Hause zurück und trat am 16. Februar 1943 dem Reichsarbeitsdienst (RAD) bei, dem er bis zum 11. Mai 1943 diente. Am 25. Mai 1943 wurde Josef zur Luftwaffe nach Ultrecht in den Niederlanden einberufen. Er wurde der Elitedivision „Hermann Göring“ zugeteilt. Seine Grundausbildung absolvierte er beim 12./Ersatz- und Ausbildungs-Regiment „Hermann Göring“ Nr. 211 in Ultrecht. Am 11. Juni 1943 leistete Josef den Eid und schloss seine Grundausbildung am 20. Juni 1943 ab.
Nach der Grundausbildung trat Josef am 21. Juni 1943 dem Panzergrenadier-Regiment 1 „Hermann Göring“ bei und wurde am 14. August 1943 an die Front nach Italien verlegt. Diese Division kämpfte seit Juli 1943 gegen die Alliierten, die auf Sizilien gelandet waren. Nach der Evakuierung der deutschen Einheiten aus Sizilien wurde das Panzergrenadier-Regiment 1 „Hermann Göring“ im September 1943 gegen die alliierte Landung bei Salerno eingesetzt.
Josef hatte bereits an diesen Kämpfen teilgenommen und bis zum 23. September 1943 an der Seite seiner Kameraden gekämpft, als er in der Nähe von Dragonea durch einen Kopfschuss tödlich verletzt wurde.
Seine Kameraden bestatteten Josef am Fuße des Berges Dragonea.
Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cassino .
Endgrablage: Block 18 Grab 349

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