- Geboren:
- 04.03.1918, Klein Hoschütz
- Verstorben:
- , Jaworow/Galizien
- Gefallen:
- 16.09.1939
- Residenz:
- Klein Hochütz
- Heeresgattung:
- Waffen SS
Erich Stanjura meldete sich freiwillig zur Waffen-SS. Er diente in der SS-Standarte 2 „Germania“. Anfang September 1939 wurde er der 10. Kompanie der SS-Standarte 2 „Germania“ zugeteilt, die unter der 14. Armee am Feldzug in Polen teilnahm. Die Armee, als Teil der Heeresgruppe Süd, durchbrach die polnischen Grenzbefestigungen, überquerte den Jablunków-Pass und den Bunker Wegierska Gorka (Woiwodschaft Schlesien/Polen). Anschließend kämpfte sie bei Kattowitz (heute Kattowitz/Woiwodschaft Schlesien/Polen) und stieß bis zum Fluss Dunajec und der Stadt Jaslo (Woiwodschaft Karpatenvorland/Polen) vor. Zwischen dem 9. und 15. September 1939 rückte die Armee über den San in Richtung Lemberg (heute Lwiw, Oblast Lwiw/Ukraine) vor. Am 16. September 1939 wurde Erich in der Nähe des Dorfes Jaworow/Galizien (Galizien, heute Jaworiw, Oblast Lwiw/Ukraine) leicht verwundet. Während er sich im Gebüsch versorgte, wurde er von einem Polnischen Soldaten aus dem Hinterhalt erschossen.
Leider konnte sein Grab nicht gefunden werden, sodass seine sterblichen Überreste nicht überführt und sein Grab auf dem neu angelegten Soldatenfriedhof wiederhergestellt werden konnten.
Sein Name ist im Gedenkbuch des Soldatenfriedhofs in Siemianowice Śląskie (Woiwodschaft Schlesien/Polen) verzeichnet.
Dienstgrad: Staffelmann SS
(Eltern: August Stanjura * 28.08.1873 † 26.01.1935 und Franciska Drastik * 01.04.1885)
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