Sniehotta Siegmund

Geboren:
31.07.1922, Petershofen
Rang:
Unteroffizier

Siegmund Sniehotta meldete sich freiwillig 11.1. 1940 zur Wehrmacht. Ausbildung bei der Kraft.Ausb.Kompanie absolvierte er in Ollau, Oberschlesien und an der Neiße. Er kam zur Luftwaffe, wo er Kraftfahrer und Bodenpersonal bei der Luftkriegschule 5 in Breslau-Schöngarten wurde. Dort war er bis 1943. als hiesiger Ort die Hauptbasis der FSto. Stab und II./Sturzkampfgeschwader 77 wurde. Er wollte freiwillig nach Russland und meldete sich bei seinem Kommandant, der aus Brünn war. Er rief „Sie Dummkopf, schlafen Sie eine Nacht drüben und Morgen werden Sie sich melden!“ Er überlegte sich das und sagte dann ab. Eines Tages fuhr er mit Bussen nach Millau. Inzwischen ist seine Kompanie nach Russland abkommandiert. Er kam zurück und alle waren weg. Dann diente er in der Lüneburger Heide.

Im Herbst 1943 wurde er nach Italien zur Flak versetzt. Vor Monte Cassino lag er mit seiner Flak-Einheit befestigt. Sie machten später Rückzug bis nach Rom. Dort fuhr er fuhr täglich an der Vatikankirche vorbei. In Florenz bekamen Sie von Italienischen Bardamen Gift in Getränke eingemischt. Viele bekamen Beschwerde und sind gestorben. Bei dem Rückzug hat er Fluss Poo überschwommen. Dann kamen die Giftauswirkungen. Er wurde lange Zeit schwer Gelähmt und musste Krücke tragen. Er lag in Krankenhäusern Verona in Italien und Riva am Gardasee.

Nach dem Krieg und Gefangenschat kehrte er nach Hause, wurde aber von tschechischen Organen aufgegriffen, misshandelt und zur Zwangsarbeit verurteilt. Er war Sportler mit vielen Auszeichnungen – Abgebildet im Signalheft 1943

Auszeichnungen: Reichssportabzeichen

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