- Geboren:
- 25.11.1907, Rohow
- Verstorben:
- ,
- Rang:
- Obergefreiter
Slanina Ernst wurde in Rohor geboren. Bereits vor dem Krieg hatte er in der tschechoslowakischen Armee gedient. 1929 wurde er zum Infanterieregiment Nr. 15 in Nový Jičín eingezogen. Dann im Jahr 1931 meldete er sich erneut in Rohow, wo er bis 1936 blieb. Im Jahr 1936 ging er (vermutlich aus beruflichen Gründen) nach Deutschland (Berlin). Am 20. November 1937 kehrte er nach Rohow zurück. 1938 ging er wieder nach Deutschland (Magdeburg, Kranstadt und Berlin). Dort erlebte er wahrscheinlich auch die Annexion seiner Heimatregion an das Deutsche Reich. In seinem Militärpass ist sein Beruf als Maurer vermerkt.
Nach der Annexion Hultschiners Ländchens wurde er zur Wehrmacht eingezogen. Sein genaues Einberufungsdatum ist nicht bekannt, aber 1943 diente er mit Sicherheit im 13./Grenadierregiment 84. Am 30.01.1943 wurde ihm das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern verliehen. Seine Einheit war der 102. Infanteriedivision unterstellt.
Am 15.05.1944 erhielt er die Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42. Im Verleihungsbescheid sind der 16.08.1942 als Datum und die Einheit 13. (JG) Kompanie Gren.-Rgt. 84 angegeben. Es ist daher wahrscheinlich, dass er 1942 an der Ostfront diente und die Medaille nachträglich erhielt.
Auszeichnungen:
- Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwettern
- Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42
Eltern: Franz Slanina und Antonie geb. Nowak


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