- Geboren:
- 17.01.1900, Deutsch Krawarn
- Grablage:
- Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn
- Verstorben:
- 26.04.1944, Marine Lazareth Heiloo/Holland
- Rang:
- Obermaat
- Residenz:
- bis 1925 Deutsch Krawarn, nach 1925 Kranowitz
- Heeresgattung:
- Kriegsmarine
- Geschwister:
- Rudolf Ritter 1897
Richard Rybka musste Deutsch Krawarn in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre unfreiwillig verlassen, da er nach der Annexion des Hultschiners Ländchens durch die Tschechoslowakei die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft nicht annahm und zum sogenannten Optanten wurde. Anschließend lebte er in Kranowitz/Oberschlesien (seit 1936 Kranstädt, heute Krzanowice, Woiwodschaft Schlesien/Polen). Er trat in die Kriegsmarine ein und wurde der 4. Batterie der Marine-Flak-Abteilung 816 in Ijmuiden/Niederlande zugeteilt. Diese Marine-Flak-Abteilung 816 war im April 1942 unter dem Kommando der Seeverteidigung Nordholland aufgestellt worden. Die Marine-Flugabwehreinheit war mit 10,5-cm-Schnellfeuer-Flugabwehrkanonen SK C/32 bewaffnet.
Ende März 1944 wurde Richard bei einem Luftangriff auf eine Batteriestellung schwer am Kopf verwundet. Er wurde ins Marinekrankenhaus in Heiloo (Niederlande) gebracht, wo er am 26. März 1944 um 19:35 Uhr seinen Verletzungen erlag. Er wurde am 30. März 1944 auf dem Soldatenfriedhof in Ijmuiden-Velsen (Niederlande) beigesetzt. Laut einem Bericht vom 25. November 1950 wurden Richards sterbliche Überreste exhumiert und auf den Deutschen Soldatenfriedhof in Ysselsteyn (Provinz Limburg, Niederlande) überführt.
Auf diesem deutschen Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn sind 31.585 deutsche Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg bestattet.
Grabstätte: Feld CV, Reihe VI, Grab 140
(Eltern: Johann Rybka und Josefa Popella*, 27.02.1857; Ehefrau: Martha Brzeska*, 27.01.1902, Gr. Hoschütz)
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