Robenek Paul

Geboren:
08.10.1925, Petershofen
Verstorben:
Residenz:
Petershofen

Paul Robenek lebte in Petershofen nr. 274. Er wurde zuerst zur RAD mit Viktor Dworzak einberufen (Kamin, Kreis Rostock eingezogen), dann zur Wehramacht und zuletzt wurden sie zur Waffen SS einberufen. Einsatz in den Wäldern nahe Schytomyr. Anschließend Ausbildung in der Nähe von Kiew – Kaserne Hagerwald (4 Monate – Ersatzbataillon Ost). Er war Pkw-Fahrer. Ab dem 1. August 1943 an der Ostfront, Belgorod, eingesetzt. Am 31. August 1943 schwer verwundet (beide Beine). Er wurde im Feldlazarett in Berdyschew und anschließend im Militärkrankenhaus in Wien behandelt. Am 2. Januar 1944 verlegt nach Deutschbrod  (Böhmen – heute Havlíčkův Brod), wo er bis April 1945 behandelt wurde. Er wurde erneut nach Wien transportiert, geriet aber unterwegs in amerikanische Gefangenschaft.

Bis Juni 1945 war er in einem Kriegsgefangenenlager in Marienbad inhaftiert. Anschließend wurde er nach Klatovy verlegt, wo er weiterhin im Krankenhaus lag. Am 1. August 1945 wurde er von Klatovy nach Regensburg in das Lazarett des Kriegsgefangenenlagers verlegt. Am 8. August 1946 wurde er entlassen. Er verbrachte einige Zeit in Österreich und kehrte am 5. Oktober 1946 in seine Heimat zurück.

Auszechnungen:

  • Verwundeten-Abzeichen in Silber

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Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 36 Monate und kostet cca 16 €. Projekt Hultschiner Soldaten kann in dieser Hinsicht den Familienangehörige hilfreich sein.

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