Rinka Emil

Geboren:
05.12.1919, Deutsch Krawarn
Ist gestorben:
Vermisst seit 18.01. 1945 in Berlin
Rang:
Unteroffizier

Emil Rinka wurde nach der Einberufung 1939 in das Infanterie-Ersatz-Bataillon 461 eingegliedert, wo er bei der 1. Kompanie war. Das Bataillon unterstand anfangs der Division 168 und stellte den Ersatz für die 252. Infanterie-Division. Zum späterem Zeitpunk diente er bei dem Infanterie-Regiment 312, das der 206. Infanterie-Division unterstellt war. Die Garnison war in Insterburg/Ostpreußen. Ab 24. Juni 1941 nahm das Regiment am Ostfeldzug teil und zeichnete sich bei der Kesselschlacht von Welikije-Luki aus. Am 1. November 1941 kam das Regiment zur 256. Infanterie-Division und in den Raum Stariza verlegt, um hier aufgefrischt zu werden. Mitte November wurde das Regiment dann wieder an die Front verlegt. Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment in Grenadier-Regiment 312 umbenannt. Es war erneut der 206. Infanterie-Division unterstellt. Im Jahr 1943 war Emil Rinka bei dem Stab III./Grenadier-Regiment 869 anwesend. Das Regiment wurde am 1. Mai 1943 aus Teilen der 157. Reserve-Division für die 355. Infanterie-Division aufgestellt. Im September 1943 wurde es wieder aufgelöst. Dann kam er zur 6. Kompanie/Panzer-Grenadier-Regiment 110, das dürch die Umbennenung des Schützen-Regimentes 110 für die 11. Panzer-Division bestimmt war. Die 11. (Gespenster) Panzer-Division wurde ab 1944 an der Westfront bis Ende des Krieges eingesetzt.
Emil Rinka wurde zwischenzeitlich im Winter 1945 zur Unteroffizier-Schule nach Berlin geschickt. Sein letzter Brief stammt vom 18. Januar 1945. Seit dem gilt er als vermisst.

Auszeichnungen: EK 2. Klasse

Winterschlacht-Medaille 1941

Verwundetenabzeichen in Silber

Infanterie-Sturmabzeichen in Silber

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