- Geboren:
- 13.11.1922, Kauthen
- Verstorben:
- , Akimowka/Russland
- Gefallen:
- 27.02.1943
- Rang:
- Gefreiter
- Residenz:
- Kauthen
- Heeresgattung:
- Heer
- Truppengattung:
- Artillerie
- Geschwister:
- Alois Richter 1919; Paul Richter 1917
Emil Johann Richter trat in die Wehrmacht ein. Er diente in einer Batterie des Panzerartillerie-Regiments 116, der 9. Batterie. Dieses Regiment war der 5. Panzerdivision unterstellt. Die Division wurde am 15. November 1938 in Oppeln/Oberschlesien (heute Opole, Woiwodschaft Opole/Polen) aufgestellt und nahm bereits an den Feldzügen in Polen, Frankreich und auf dem Balkan teil. Am 11. September 1941 wurde sie an die Ostfront nordwestlich von Roslawl (Gebiet Smolensk/Russland) verlegt.
Ab dem 2. Oktober 1941 nahm sie als Teil der Heeresgruppe Mitte an der Operation Taifun, dem Angriff auf Moskau, teil. Die Division rückte zunächst durch Spas-Demensk (Oblast Kaluga/Russland) vor und wandte sich dann nach Norden in Richtung Wjasma (Oblast Smolensk/Russland), wo sie an der Schlacht um die Stadt teilnahm. Am 14. Oktober 1941 durchbrach die Division die Moskauer Verteidigungsstellungen südlich von Wolokolamsk (Oblast Moskau/Russland). Zu dieser Jahreszeit begann hier die Schlammperiode, und die Kämpfe dauerten bis Mitte November 1941 an.
Am 4. Dezember 1941 stieß die Division bis nach Istra (Oblast Moskau/Russland) vor, wo sie auf eine massive russische Gegenoffensive stieß. Nach schweren Kämpfen musste sich die Division zunächst auf eine Stellung zwischen den Städten Rusa und Wolkolamsk (beide Oblast Moskau/Russland) und anschließend nach Wjasma (Oblast Smolensk/Russland) zurückziehen, wo die schweren Kämpfe bis Ende Januar 1942 andauerten. Am 23. März 1942 wurde das Artillerie-Regiment 116 in Panzerartillerie-Regiment 116 umbenannt. Die Division nahm daraufhin an weiteren schweren Kämpfen östlich der Stadt Belyj (Oblast Twer/Russland) teil.
Ab August 1942 war sie in Kämpfe bei Sytschewka (Oblast Smolensk/Russland) und Rschew (Oblast Twer/Russland) verwickelt. Im Dezember 1942 kämpfte sie in Stellungskämpfen bei Gschatsk (heute Gagarin, Oblast Smolensk/Russland). Ab Mitte Februar 1943 führte die Division schwere Verteidigungskämpfe nahe der Stadt Schisdra (Gebiet Kaluga/Russland).
Hier, am 27. Februar 1943, bei Akimowka – 8 km nördlich von Schisdra (Gebiet Kaluga/Russland) – fiel Emil.
Er wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Shisdra Süd – Russland
(Eltern: Johann Richter *26. September 1879 und Josefa Duda *7. Januar 1892)
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