Reisky Hugo

Geboren:
17.04.1927, Hultschin

Hugo Reisky absolvierte während der Schulzeit (ab Januar 1944) Flak-Ausbildung bei der Heimatflak-Batterie VIII in Heydebreck. im September 1944 wurde er zu RAD (Reichsarbeitsdienst) nach Allendorf einberufen. Im Dezember 1944 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und kam zum Pionier-Ersatz-Bataillon 8 nach Brieg. Das Bataillon unterstand der Division 432 (Wehrkreis VIII). Im Januar 1945 wurde es zum Pionier-Regiment Brieg erweitert. Mit der Einheit kam er zum Einsatz bei Oppeln. Ende Januar 1945 kam er zum Pionier-Bataillon 23 Spandau. Dann kam Versetzung an die Ostfront bei Eberswalde in Ostpreußen und Niederfino. Am 3. April 1945 erfolgte die Verlegung an die Westfront nach Nienburg. Am 13. April 1945 löste der Kommandant die Einheit auf und empfiehl den Soldaten sich in die britische Gefangenschaft zu begeben. Am 15. April 1945 ergab sich auch Hugo Reisky den Engländern. Die Behandlung war ziemlich angenehm, was sich aber ändern sollte, als er nach Belgien in anderen Lager verlegt wurde. Dort musste er 2 Jahre lang in Bergstollen Horn Wasmes arbeiten. Erst im Juni 1947 wurde er entlassen und kehrte nach Hause. Nach der Ankunft wurde er von den Polizeiorganen aufgefordert, noch drei Monate unbezahlte Arbeit bei einem Bauer abzuleisten.

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http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
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