- Geboren:
- 07.05.1925, Klein Darkowitz
- Grablage:
- Friedhof Hultschin
- Verstorben:
- 05.04.2006,
Johann-Karl Rak wurde in Klein Darkowitz geboren und lebte im Haus Nr. 782 (Standesamtseintrag 1925 Nr. 12).
Er diente bei der SS (9. SS-Division Hohenstaufen). Er wurde in Ungarn und in der Schlacht um Arnheim eingesetzt.
Im Rahmen der Division wurde die Kampfgruppe „Harzer“ gebildet, die sich bei der Stadt Cambrai (Departement Nord, Region Hauts-de-France, Frankreich) formierte und ab dem 02.09.1944 in schwere Verteidigungskämpfe verwickelt war. Der zweite Teil der Division versammelte sich am 5. September 1944 östlich der Maas bei der Gemeinde Sittard (Niederlande) und zog dann nach Arnheim (Niederlande), wo auch die Kampfgruppe „Harzer“ (der erste Teil der Division) eintraf. Am 10.09.1944 wurde die Division zur Umstrukturierung in das Gebiet zwischen Siengen / Nordrhein-Westfalen und Altenkirchen / Rheinland-Pfalz geschickt. Der Teil der Division, der noch nicht verlegt worden war, wurde am 17.09.1944 in der Gegend um Arnheim und Velp gegen alliierte Fallschirmjäger eingesetzt, die bei Oosterbeek (Niederlande) abgesetzt worden waren. Nach Beendigung der Kämpfe bei Arnheim wurde der Rest der Division zur Reorganisation verlegt.
Am 17. Oktober 1944 wurde die Division zum Training in die Region Münster – Hamm – Paderborn – Gütersloh und anschließend in die Region Euskirchen – Bad Münstereifel – Bad Neuenahr (alle in Nordrhein-Westfalen) verlegt. Am 17. Dezember 1944 wurde die Division in das Gebiet um Stadtkyll, Jünkerath (beide Rheinland-Pfalz) und Blankenheim (Nordrhein-Westfalen) verlegt und griff am 18. Dezember 1944 über die Gemeinde Losheim Nordrhein-Westfalen (Nordrhein-Westfalen) auf die Stadt Schönberg (heute Sankt Vith in Belgien). Ende Dezember 1944 verlegte die Division dann in das Gebiet nördlich von Bastogne in Belgien. Nach schweren Kämpfen um diese Stadt wurde die Division am 06.01.1945 nach Vielsalm (Belgien) zurückgezogen und durch andere Einheiten ersetzt. Von dort wurde die Division zurück nach Schönberg gedrängt und am 23. Januar 1945 von der Front nach Prüm und dann nach Mayen (beide Rheinland-Pfalz) abgezogen.
Am 9. Februar 1945 wurde die Division wegen einer geplanten Offensive am Balaton nach Kisbér (Ungarn) verlegt. Die Ausgangsposition für die Operation hatte die Division in Seregélyes (Ungarn). Während der schweren Kämpfe konnte die Division jedoch nur geringe Geländegewinne erzielen. Am 19.03.1945 wurde die Division durch Armeeeinheiten ersetzt und in das Gebiet südwestlich der Stadt Stuhlweissenburg (heute Székesfehérvár) verlegt. Am 22.03.1945 befand sich die Division im Gebiet Berhida – Ösi – Várpolata (alle in Ungarn). Am 07.04.1945 wurde sie in Verteidigungskämpfe bei der Stadt Veszprém eingesetzt.
Nach dem Krieg lebte er bis zu seinem Tod in Klein Darkowitz. Er starb kinderlos.
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