Pospiech Paul 1904

Geboren:
04.09.1904, Klein Hoschütz
Grablage:
Kriegsgräberstätte in Rshew
Verstorben:
,  HVPl. Grusdewo bei Rshew/Russland
Gefallen:
22.08.1942
Rang:
Gefreiter
Residenz:
Klein Hochütz
Heeresgattung:
Heer
Truppengattung:
Infanterie

Paul Pospiech trat im Januar 1942 in die Wehrmacht ein. Er wurde beim Wehrmeldeamt in Amsten/Ostmark (heute Niederösterreich) einberufen. Später wurde er der Stabskompanie des Infanterieregiments 336 zugeteilt und mit dieser an die Ostfront in Russland verlegt. Das Regiment unterstand der Infanteriedivision 161, die innerhalb der Heeresgruppe Mitte in den Kämpfen bei Rschew (Region Twer) eingesetzt war. Es war eine der härtesten und blutigsten Schlachten, die im Januar 1942 begann und 14 Monate dauerte. Über eine Million russische Soldaten fielen in dieser Schlacht um Rschew. Die deutschen Verluste waren geringer, aber ebenfalls beträchtlich.

Am 6. August 1942 wurde Paul in der Nähe von Subkow (Gebiet Twer/Russland) durch Granatsplitter am Rücken und linken Unterarm schwer verwundet. Er wurde zunächst zum Truppenverbandplatz in Subkow und anschließend zum Hauptverbandplatz in Grusdewo bei Rschew gebracht. Dort erlag er am 22. August 1942 seinen Verletzungen. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof in Grusdewo bei Rschew beigesetzt.

Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Rshew (Russische Föderation)

Bei den Umbettungsarbeiten in seinem ursprünglichen Grablageort konnte er nicht zweifelsfrei identifiziert werden, so dass er als „unbekannter Soldat“ auf dem Friedhof Rshew bestattet worden ist.

Endgrablage: Block 6 – Unter den Unbekannten

(Eltern: Franz Pospiech * 12.12.1971 und Julie * 21.10.1870, Ehefrau : Marie Unruh)

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