Pischczek Emil

Geboren:
31.01.1925, Antoschowitz
Rang:
Gefreiter

Emil Pischczek wurde 31.1.1943 zum RAD nach Neiße einberufen. 13.04.1943 erfolgte die Einberufung zur Wehrmacht nach Breslau. Ausbildung absolvierte er bei der Stammkompanie-Pionier-Ersatz-Bataillon 28. Dann ging er zum Einsatz nach Frankreich zur 2./Pionier-Bataillon 708. Das Bataillon wurde am 6. November 1942 in Frankreich aufgestellt und der 708. Infanterie-Division unterstellt. Das Bataillon wurde im August 1944 in Frankreich vernichtet. Nach vier Tagen wurde er herausgelöst und nach Souchou versetzt, wo er als Ordonanz im Offizierskasino bei Hauptmann Volkart tätig war. Im Januar 1944 kam er zurück zu seiner 2.Kompanie. An der französischen Küste legten sie hauptsächlich Minen als Schütz gegen eine mögliche Invasion. Dabei gingen viele seiner Kameraden verloren. Sehr oft waren sie in die Kämpfe mit Partisanen verwickelt. Am 01.05.1944 machte er in Biaritz eine Panzervernichtungs-Ausbildung. Nach der Invasion der allierten im Juni 1944 wurde er zu der neu aufgestellten 3.Kompanie versetzt und das Bataillon wurde an die Front geworfen. Nach harten Abwehrkämpfen mit den Amerikanischen Panzerspitzen, wurden sie bei Barzailles eingekesselt. Der Kommandant, ein Hauptmann gab Befehl „Rette sich wer kann“ und erschoss sich kurze Zeit später in einem Waldstück. Der Rest der Kompanie geriet in die Gefangenschaft. Emil Pischczek kam in den US-Lager Le Manns, wo ungefähr 60 000 Soldaten wegetierten. 19.05.1945 wurde er nach Cherbourg versetzt, wo er sich bei einer Tschechischen Kommission meldete. Im Juli 1945 wurde er aus der Gefangenschaft entlassen und nach Tschechien repartiert. Aber in der Heimat wurde er mit seinen Kameraden erneut verhaftet und in das berüchtigte Lager Prag-Motol gebracht. Erst am 14.09.1945 wurde er endgültig freigelassen und kehrte nach Hause.

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