Petzuch Günther

Geboren:
27.08.1926, Bobrownik
Rang:
Oberfunker

Günther Petzuch leistete seinen Arbeitsdienst bei RAD in Neisse und wurde im Mai 1944 zur Wehrmacht nach Liegnitz einberufen. Dort absolvierte er bei 1. Stammkompanie/Nachrichten-Ersatz und Ausbildungs-Abteilung 8 die Ausbildung zum Funker. Danach diente er bei 12. Kompanie/Nachrichten-Regiment 537 bei Heeresgruppe Nord. Das Regiment kam zum Einsatz bei Memel, Kurland und Ostfriesland. Im September 1944 lag er im Lazarett. Ende des Krieges war das Regiment bei Pillau – Heiligenbeil und geriet später auf der Halbinsel Hella in russische Einkesselung. Die Angehörigen des Regiments könnten sich Dank eines Prahmes in Sicherheit bringen. Später wurden sie mit dem Schiff „Sachsenwald“ nach Kopenhagen und anschließend Flensburg verschifft. Dort im Mai 1945 geriet er in britische Kriegsgefangenschaft. Im Herbst 1945 wurde er nach Pilsen entlassen und kam in den Vernehmungslager Prag-Motol. Im Oktober 1945 wurde endlich nach Hause entlassen.

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Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer dauert ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
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