Petrussek Karl

Geboren:
15.10.1913, Hultschin
Rang:
Obergefreiter

Karl Simon Petrussek lebte seit 1935 bei Fulnek/Sudetengau. Am 26.06.1939 wurde er zur Wehrmacht nach Troppau einberufen. Im September 1939 nahm er am Polenfeldzug teil (Pferdegespannte Einheit). Spärer diente er in Bechen bei Köln und in Frankreich. In 1942 wurde er an die Ostfront versetzt und kämpfte im Raum Staraja Russa. Dort wurde er verwundet und lag im Kriegslazarett in Ostpreussen. Nach seiner Genesung kam er nach Troppau. Im März 1944 kam er zurück an die Ostfront (Raum Novy Gorek). Im Oktober 1944 wurde er erneut verwundet und lag im Kriegslazarett in Wien. Nach 2 Monaten wurde er nach Troppau verlegt. Ab Januar 1945 kam er zum Einsatz in der Slowakei. Am 17.03.1945 wurde er in den Kämpfen bei Heiligen Kreuz zum dritten mal verwundet und lag im Lazarett in Jung Boleslau. Im Mai 1945 geriet er in US-Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung in 1946 lebte er in Kauthen.

Auszeichnungen:

– Verwundeten-Abzeichen in Schwarz

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Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer dauert ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
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