- Geboren:
- 23.02.1919, Deutsch Krawarn
- Verstorben:
- März 2005,
- Rang:
- Leutnant
Josef Papesch trat nach Ableistung seiner RAD-Pflicht 1938 freiwillig in die Wehrmacht ein.
Mit dem Infanterie-Regiment 2 bei der 11. Infanterie-Division nahm er am Polen- und Frankreich-Feldzug teil und führte später im Krieg gegen Russland als Feldwebel einen Radfahrzug in der 3.Kompanie des Regiments. Während der schweren Rückzugskämpfe zeichnete sich Papesch wiederholt aus, worauf ihm am 07. 03. 1944 das Ritterkreuz verliehen worden war. Er wurde auch mit der Nahkampfspange für den ausgezeichnet (leider wissen wir nicht, welchen Grad), die von den Soldaten oft mehr geschätzt wurde als das Ritterkreuz, da sie von Soldaten verdient wurde, die sich im Mann-gegen-Mann-Kampf bewährt hatten.
Während der Ritterkreuztat schwer verwundet, wurde er nach seiner Genesung zur Kriegschule versetzt und im Herbst 1944 zum Leutnant befördert. Zuletzt in Kurland eingesetzt, geriet Papesch im Mai 1945 in Schleswig-Holstein in britische Gefangenschaft, aus der er im August 1945 entlassen wurde. Papesch wurde insgesamt neunmal verwundet! Er lebte nach dem Krieg in Hagen, wo er im März 2005 verstorben ist.
Auszeichnungen:
- Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
- Infanterie-Sturmabzeichen in Silber
- Eisernes Kreuz I. Klasse
- Eisernes Kreuz II. Klasse
- Verwundetenabzeichen in Gold
- Nahkampfspange (uns ist der Grad nicht bekannt)
- Kurland Ärmelband
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