Ohrzahl Johann

Geboren:
18.09.1916, Beneschau
Rang:
Obergefreiter

Johann Ohrzahl heiratete vor dem Krieg nach Kosmütz. Er wurde am 02.09.1939 einberufen und kam zur Kraftwagen-Werkstatt-Kompanie 110 im Rahmen der 110. Infanterie-Division. Einsatz in Frankreich und Russland. An der Ostfront wurde er am 09.12.1941 schwer verwundet als sein Wagen auf eine Mine gefahren ist. Er lag im Kriegslazarett in Diedenhofen und später in Lemberg. Nach seiner Genesung kam er zurück an die Ostfront. Die Division wurde im Juli 1944 bei der [Heeresgruppe Mitte](„http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Heeresgruppen/HeeresgruppeMitte.htm“) im Kessel von Minsk zerschlagen, am 3. August 1944 aufgelöst und nicht wieder aufgestellt. Johann Ohrzahl geriet in Gefangenschaft. Er wurde im November 1945 entlassen. In 1948 wurde er zum tschechoslowakischen Heer eingezogen. Nach dem Krieg lebte er in Bielau.
† 08.02.1977

Auszeichnungen:

– KVK 2. Klasse mit Schwertern
– Vewundeten-Abzeichen in Schwarz

Fehlen Informationen oder falsche Daten?

Kontaktiere uns

Informationen für Familienmitglieder

Falls Sie Ihren Angehörigen auf unserem Web nicht gefunden haben, schicken Sie uns, bitte, die Angaben durch dieses Formular:

Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer dauert ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
Eichborndamm 179
D-13403 Berlin
Tel.: +49 (030) 41904 440
Fax: +49 (030) 41904-100
Web: www.bundesarchiv.de