Nowak Josef

Geboren:
01.04.1917, Rohow
Rang:
Stabsgefreiter

Josef Nowak wurde am 1. August 1939 einberufen und kam zur 1./Pionier-Bataillon (mot.) 3. Das Bataillon war der 3. Infanterie-Division unterstellt und im Januar 1943 mit der Division in Stalingrad vernichtet. Josef Nowak aber entging der Stalingrad-Katastrophe und kam nach Frankreich, wo aus den Resten des alten Bataillons und aus dem Pionier-Bataillon (mot.) 386 ein neues Pionier-Batallion 3 aufgestellt wurde. Mit der 3. Infanterie-Division (neu-aufgestellt) wurde das Batailon in den Pyrenäen eingesetzt. Zuletzt diente er in der Kraftwagen-Kompanie/Ulrich v. Hutten. Die Einheit war Teil der Infanterie-Division Ulrich von Hutten. Diese wurde am 29. März 1945 im Raum Wittenberg aufgestellt. Einsatz am 12. April bei Bitterfeld im Rahmen der 11. Armee gegen die Amerikaner, anschließend bei der 12. Armee zum Entsatz von Berlin. Die Division geriet bei Tangermünde in amerikanische Gefangenschaft. Vom 24.11.1943 bis 06.02.1944 lag er im Lazarett Troppau (Verwundung Granatsplitter im Rücken und rechtem Oberarm). Danach wurde er später ins Teillazarett Deutsch Krawarn verlegt und am 05.07.1944 als genesen entlassen.

† 30.05.1983 in Frankfurt/Main

Sein Sohn: Mein Vater hat über das Erlebte in der Kriegszeit in unserem Beisein (Kinder) nie gesprochen. Ich kann mich nur noch daran erinnern, daß er einmal gesagt hat: „Ich bin froh, daß ich noch rechtzeitig von Stalingrad weggekommen bin.“

Auszeichnungen:

EK 2

Kraftfahrbewährungsabzeichen in Bronze

Kraftfahrbewährungsabzeichen in Silber

Winterschlacht-Medaille 1941-42

Verwundeten-Abzeichen in Schwarz

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http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

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