- Geboren:
- 11.09.1923, Kauthen
- Grablage:
- Kriegsgräberstätte in Osterholz
- Verstorben:
- , Bremen
- Gefallen:
- 06.01.1945
- Rang:
- Maat
Johann Anton Newrzella meldete sich am 10. Januar 1941 freiwillig zur Kriegsmarine und trat der 12. Schiffsstammabteilung in Brake (Schleswig/Holstein) bei, wo er seine Grundausbildung absolvierte.
Am 28. Februar 1941 wurde er zur 2. Schiffsstammabteilung in Wilhelmshaven (Niedersachsen) versetzt. Am 27. März 1941 kam er dann auf den Flak-Beobachterkreuzer „Nymphe“ in Kiel (Schleswig/Holstein). Dieser Flak-Beobachterkreuzer gehörte ursprünglich zur norwegischen Marine, wo er als Küstenpanzerschiff unter dem Namen „Tordenskjod“ gedient hatte. Nach der Besetzung Norwegens wurde das Schiff von der deutschen Kriegsflotte übernommen und in Kiel zu einem Flak-Beobachterkreuzer mit schwimmender Flakbatterie umgebaut. Der Kreuzer hatte eine Verdrängung von 3.858 Tonnen und eine Besatzung von 225 Mann.
Ursprünglich war der Flugabwehrkreuzer „Nympha“ in Kiel stationiert, wurde aber im August 1941 in den norwegischen Hafen Tromsø verlegt, wo er das Schlachtschiff „Tirpitz“ in Nordnorwegen schützte. Johann diente hier bis zum 1. Mai 1943, als er zur Marine-Unteroffiziersschule in Kiel abkommandiert wurde, die er am 28. Januar 1944 abschloss. Während dieser Zeit absolvierte er einen einmonatigen Lehrgang für Gruppenführer bei der 1. Erzatzmarineartillerieabteilung, einer alternativen Marineartillerieeinheit, in Lütjenholm (Schleswig/Holstein).
Nach seinem Abschluss an der Marine-Unteroffiziersschule in Kiel wurde er am 29. Januar 1944 zum Lehrgang für Ingenieursunteroffiziere der U-Boot-Ausbildungsabteilung 2. Unterseebootsausbildungsabteilung nach Zaven (Niedersachsen) und Neustadt in Holstein versetzt. Nach Abschluss seiner Ausbildung am 4. Juli 1944 wurde er zur 5. Unterseebootflottille in Kiel versetzt. Diese Ausbildungsflottille diente der Gefechtsausbildung neuer U-Boot-Besatzungen. Am 16. Juli 1944 erfolgte eine weitere Versetzung zur 31. Unterseebootflottille in Hamburg. Diese Flottille hatte die Aufgabe, unerfahrene Besatzungen mit den Grundlagen des U-Boot-Kampfes vertraut zu machen. Dort diente er bis zum 11. November 1944, als er endgültig zur 4. Kompanie der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung in Bremen (Niedersachsen) versetzt wurde.
Hier erkrankte er im Dezember 1944 schwer und wurde in das Militärkrankenhaus Reservelazarett III in Bemen verlegt, wo er am 6. Januar 1945 starb. Er wurde auf dem Ehrenfeld für Deutsche Soldaten auf dem Friedhof Bremen-Osterholz beigesetzt.
Er ruht auf der Kriegsgräberstätte in Osterholz .
Endgrablage: Block K Grab 1808
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