- Geboren:
- 01.09.1919, Ludgerstal
- Verstorben:
- 10.02.1998,
- Rang:
- Stabsgefreiter
- Orden:
- Winterschlacht im Osten 1941 - 42
- Residenz:
- Kosmütz, Hultschin
Alfred Nawrath trat am 9. Januar 1939 in Groß Glienicke (heute ein Stadtteil von Potsdam) in die 67. Panzerabteilung ein und absolvierte dort eine Ausbildung zum LKW-Fahrer. Dieses Bataillon nahm im September 1939 am gesamten Polenfeldzug teil und unterstand dabei der 3. Leichten Division.
Ab Oktober 1939 war das Bataillon in die 8. Panzerdivision eingegliedert. Mit dieser überschritt es am 10. Mai 1940 die südliche Grenze Belgiens und gelangte durch die Ardennen über die Maas und die Oise nach Frankreich. Zwischen dem 19. und 22. Mai 1940 stieß es zum Atlantik vor. Es folgten die Kämpfe um die Städte Arras, Saint-Omer, Hazebrouck, Cassel-Bailleu und Popringhe. Ab dem 1. Juni 1940 dauerten die Kämpfe in Flandern und Artois, westlich von Rethel, an der Mosel in den südlichen Vogesen und bei Épinal bis zum Waffenstillstand am 22. Juni 1940 in Compiègne an. Bis zum 15. Oktober verblieb die Einheit im besetzten Frankreich und bis zum 9. Dezember 1940 in Belgien. Ab dem 1. Januar 1941 war die Panzereinheit, in der Alfred Nawrath diente, dem 10. Panzerregiment (Pz.Rgt. 10) unterstellt, das sich bereits auf den Balkanfeldzug vorbereitete. Im März und April nahm das Regiment an der Einnahme von Šabac und Belgrad teil und erreichte später die Adriaküste bei Ragusa. Im Juni desselben Jahres wurde das Regiment nach Ostpreußen verlegt und der Heeresgruppe Nord zur Teilnahme am Russlandfeldzug zugeteilt. Während der schweren Kämpfe um die Städte Dünaburg, Lugi und Tichin um die Wende von 1941 zu 1942 erlitt das Regiment so schwere Verluste, dass es nur noch als Infanterie eingesetzt werden konnte. Bis September 1942 nahm das Regiment an schweren Kämpfen im Raum Cholm und südlich der Ilmenseen teil.
1945 geriet es in amerikanische Gefangenschaft und wurde am 16. Juni 1946 freigelassen. Es starb am 10. Februar 1998.
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