Müller Heinrich

Geboren:
05.08.1920, Klein Hoschütz
Verstorben:
22.10.1995, 
Rang:
Gefreiter
Residenz:
Klein Hochütz
Heeresgattung:
Luftwaffe

Heinrich Müller trat im Januar 1940 in die Luftwaffe ein. Er wurde der 3. Kompanie des Luftwaffenausbildungsregiments 71 in Sorrau/Brandenburg (heute Żory, Woiwodschaft Lebus/Polen) zugeteilt. Kurz nach seinem Eintritt wurde Heinrich zur Schüler-Kompanie der Flugzeugführerschule (FFS) A/B 9 in Grottkau/Oberschlesien (heute Grotków, Woiwodschaft Opole/Polen) versetzt. Nach Abschluss dieser Schule kehrte Heinrich zur weiteren Ausbildung zu einer Kompanie des Luftwaffenausbildungsregiments 71 nach Sorrau/Brandenburg (heute Żory, Woiwodschaft Lebus/Polen) zurück.

Am 29. November 1940 stürzte ein Flugzeug während eines Übungsfluges nahe des Dorfes Jablona (heute Jablona, ​​Woiwodschaft Masowien, Polen) ab. Heinrich wurde dabei schwer verletzt (Schädelbasisbruch, Bruch des linken Oberschenkels und Bruch des rechten Beins). Er wurde ins Krankenhaus in Turek (heute Turek, Woiwodschaft Großpolen, Polen) gebracht und dort bis zum 19. Januar 1941 behandelt. Anschließend wurde er in das Feldlazarett Litzmannstadt (heute Łódź, Woiwodschaft Łódź, Polen) verlegt. Er wurde dort bis zum 28. März 1941 behandelt und anschließend in das Reservelazarett Troppau/Sudetenland (heute Opava/Tschechische Republik) verlegt.

Im Juli 1941 wurde Heinrich aus der Armee entlassen. Im Mai 1944 trat er erneut in die Luftwaffe ein. Er wurde dem Flieger-Ersatz-Bataillon XVII in Seyring bei Wien/Ostmark (heute Gerasdorf bei Wien, Niederösterreich) zugeteilt. Dieses Bataillon war seit seiner Aufstellung 1942 in Chrudim/Protektorat Böhmen und Mähren (heute Chrudim, Tschechische Republik) stationiert. 1944 wurde das Bataillon nach Seyring bei Wien/Niederösterreich verlegt. Heinrich diente dort bis Kriegsende.

† 22.10.1995

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