Mrowetz Franz

Geboren:
14.03.1924, Köberwitz
Verstorben:
Rang:
Gefreiter
Residenz:
Köberwitz
Heeresgattung:
Heer

Franz Mrowetz wurde am 9. April 1942 zum Reichsarbeitsdienst (RAD) eingezogen. Nach seinem Dienst am 27. Oktober 1942 trat er in die Wehrmacht ein. Er wurde dem Infanterie-Feldausbildungsregiment 617 zugeteilt. Dieses Regiment wurde am 9. September 1942 für die Heeresgruppe B in Nischni Nowgorod (Of Tschernitschow/Ukraine) aufgestellt und der Infanterie-Feldausbildungsdivision 382 unterstellt. Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment in Grenadier-Feldausbildungsregiment 617 umbenannt. Bis Ende 1942 war das Regiment im Gebiet Sumy in der Ukraine stationiert.

Im Januar 1943 wurde das Regiment als Teil der Division zur 8. Armee in der Nähe von Starobielsk (Oblast Luhansk/Ukraine) verlegt. Dort wurde es nach wenigen Wochen aufgelöst. Noch vor der Auflösung des Regiments wurde Franz aufgrund von Erfrierungen an den Füßen ins Hinterland zurückbeordert und ab dem 2. Februar 1943 im Feldlazarett Eisleben/Sachsen-Anhalt behandelt. Nach seiner Genesung wurde Franz dem Grenadier-Ersatz-Bataillon II/134 in Semering/Ostmark (heute Österreich) zugeteilt. Am 10. November 1943 wurde er der Waffenschule des Oberkommandos der Armee (Armee-Waffenschule Armee-Oberkommando 9) zugeteilt und anschließend der Pionierkompanie des Sturmbataillons der Waffenschule Armee-Oberkommando 9. Die Einheit befand sich zu dieser Zeit im Raum Rekta (südöstlich des heutigen Belarus), wo sie den Durchbruch russischer Truppen an der Linie Propoisk (heute Slauharad, Oblast Mogilew/Belarus) und Rohatschau (Oblast Gomel/Belarus) verhinderte.

Hier wurde Franz am 23. November 1943 durch Granatsplitter an der linken Hand verwundet. Nach der Erstversorgung in der Verbandsstation in Gomel (Region Gomel/Belarus) wurde er ins Feldlazarett Warschau (heute Warschau, Woiwodschaft Masowien/Polen) und anschließend ins Feldlazarett Füssen (Bayern) verlegt. Ab dem 6. April 1944 wurde er im Reservelazarett Troppau (heute Opava/Tschechische Republik) und teilweise in Deutsch Krawarn (heute Kravaře/Tschechische Republik) behandelt. Danach wurde Franz zum Pionier-Erstz-Bataillon 24 der Reserve in Riesa (Sachsen) versetzt. Das Bataillon war der Division 404 unterstellt. Am 23. März 1945 wurde die Division im Rahmen der Operation Leuthen in den Raum Bautzen-Görlitz-Lübben verlegt und am 20. April 1945 zusammen mit vier kleinen Kampfgruppen und einer Batterie schwerer Haubitzen an die Chemnitz-Stollberg-Linie.

Anschließend zog sich die Division nach Bayern zurück, wo sie am Abend des 8. Mai 1945 am Ochsenkopf im Fichtelgebirge westlich von Markredwitz/Bayren kapitulierte und am folgenden Tag in amerikanische Gefangenschaft geriet. Franz wurde daraufhin an die Franzosen übergeben, aus denen er am 3. August 1946 floh.

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