Moch Paul

Geboren:
01.12.1905, Deutsch Krawarn
Verstorben:
27.3.1957, 
Rang:
Obergefreiter
Residenz:
Deutsch Krawarn
Rückkehr:
1

Paul Moch diente von 1927 bis 1929 in der tschechoslowakischen Armee (Infanterieregiment Nr. 15 Bruntál). Am 19. April 1940 trat er in die Wehrmacht ein. Er wurde der Maschinengewehr-Ersatzkompanie 4/452 in Freiwaldau/Sudetenland (heute Jeseník) zugeteilt. Diese Kompanie unterstand dem Infanterie-Ersatzbataillon 452, welches wiederum der Division 168 unterstellt war. Am 6. Juni 1940 wurde Paul zum 3. Kompanie-Landesschützen-Bataillon 579 versetzt. Dieses Bataillon war am 1. Juni 1940 im Wehrkreis VIII aufgestellt und der Sicherungsdivision 403 unterstellt. Nach seiner Aufstellung wurde das Bataillon als Sicherungsabteilung in Edam/Niederlande eingesetzt. Am 16.08.1940 erfolgte die Verlegung nach Saumur (Département Maine-et-Loire, Region Pays de la Loire/Frankreich) und anschließend nach Poitiers (Département Vienne, Region Nouvelle-Aquitaine/Frankreich) und Biarritz (Département Pyrénées-Atlantiques, Region Nouvelle-Aquitaine/Frankreich). Dort diente Paul als Wachmann in Gefangenenlagern. Im Herbst 1941 wurde die Division als Reserve an der Ostfront bei Smolensk (Region Smolensk/Russland) innerhalb der Heeresgruppe Mitte eingesetzt. Sie wurde in diesem Gebiet auch zur Partisanenbekämpfung eingesetzt. Am 01.06.1942 wurde das Bataillon in Siecherungs-Bataillon 579 umbenannt und der Sicherungsdivision 201. Siecherungs-Division unterstellt. Die Division befand sich ab Juli 1942 in Polozk (Gebiet Witebsk/Belarus).

Am 6. August 1942 erlitt Paul eine schwere Schussverletzung an Hand und Gelenk. Unmittelbar nach der Verletzung wurde er zur Genesungskompanie des Ersatzbataillons der Provinzschützen – Genesenden Kompanie Landesschützen-Ersatz-Bataillon 8 – in Leobschütz/Oberschlesien (heute Glubczyce/Polen) versetzt. Das Bataillon war der Division 408 unterstellt. Infolge der schweren Verletzung war Pauls Hand gelähmt. Am 12. Juli 1944 wurde er zur Entlassungsstelle des Heeres – Heeresverlassen Stelle 3/VIII – überstellt und am 28. Juli 1944 aus der Armee entlassen. Ab September 1944 arbeitete er für die Reichseisenbahn.

† 27.03.1957

Vyznamenání:

  • EK – 2. Klasse
  • Winterschlacht-Medaille 1941-42
  • Verwundetenabzeichen in Silber

 

Fehlen Informationen oder falsche Daten?

Kontaktiere uns

Informationen für Familienmitglieder

Falls Sie Ihren Angehörigen auf diesem Web nicht gefunden haben, schicken Sie uns, bitte, die Angaben zu. Kontakte finden Sie auf dieser Seite. Besuchen Sie auch die Seite: Was benötigen wir?.

Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 36 Monate und kostet cca 16 €. Projekt Hultschiner Soldaten kann in dieser Hinsicht den Familienangehörige hilfreich sein.

Bundesarchiv, Abteilung PA
Am Borsigturm 130
D-13507 Berlin
Tel.: +49 (030) 18 7770-1158
Fax: +49 (030) 18 7770-1825
Web: www.bundesarchiv.de