- Geboren:
- 17.06.1922, Hättingen an der Ruhr
- Verstorben:
- 22.07.1985,
- Residenz:
- Jaktar bei Troppau, Bolatitz
Alois Mikula wurde in Hättingen an der Ruhr geboren und wanderte mit seinen Eltern nach Jaktar bei Troppau aus. In 1944 zog er nach seiner Hochzeit zur Braut nach Bolatitz.
Er wurde am 1. Oktober 1941 zur Marine eingezogen und absolvierte seine Grundausbildung bei der 8. Schiffsstammabteilkung in Leer (Niedersachsen). Vom 29. November 1941 bis zum 29. Januar 1942 erhielt er seine Fachausbildung bei der 4. Marinekraftwagenausbildungsabteilung, deren Hauptquartier sich in Kopenhagen (Dänemark) befand und die dem 2. Admiral der Nordsee unterstand. Ab dem 30. Januar 1942 war er der 4. Marinekraftwagenausbildungsabteilung zugeteilt. Die Hauptaufgabe dieser Einheit waren operative Transportoperationen, vor allem der Transport von Munition, weshalb ihre Einsatzorte ständig wechselten.
Vermutlich während einer dieser Aktionen wurde Alois Mikula am 6. April 1944 in der Nähe der Stadt Osimo, unweit des italienischen Hafens Ancona an der Adria, durch Granatsplitter am Kopf leicht verwundet.
Nach Kriegsende geriet er in amerikanische Gefangenschaft. Im Herbst 1945 wurde er freigelassen und erfuhr nach seiner Heimkehr, dass seine Eltern nach Deutschland vertrieben worden waren.
† 22.07.1985
Auszeichnungen:
- Verwundeten-Abzeichen in Schwarz
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