Miketta Alois

Geboren:
30.06.1903, Oppau
Verstorben:
1974, 

Alois Mikketa arbeitete vor dem Krieg für die Tschechoslowakischen Eisenbahnen (ČSD). Ab 1938 war er Angestellter der Reichseisenbahn, wo er zunächst als Eisenbahner und später als Rangierergehilfe tätig war. Nach Kriegsbeginn gegen Russland wurde er an die Ostfront zum Bahnhof Selež (Region Pskow/Russland) versetzt. Dort erkrankte er Ende Dezember 1941 und wurde vom 1. bis 17. Januar 1942 in einem Feldlazarett in Dünaburg (heute Daugavpils/Lettland) behandelt.

Anschließend wurde er zum Bahnhof Idrica (Region Pskow/Russland) versetzt. Anfang August 1942 erkrankte er erneut und wurde vom 8. August bis zum 9. September 1942 im Feldlazarett 607 behandelt. Gegen Kriegsende zogen sie sich mit den abziehenden Truppen zurück. Alois geriet in russische Gefangenschaft und wurde in Auschwitz (heute Auschwitz, Woiwodschaft Kleinpolen/Polen) inhaftiert. Nach sechs Monaten wurde er freigelassen und kehrte nach Hause zurück.

† 1974

Auszeichnungen:

  • Winterschlacht-Medaille 1941
  • KVK 2. Klasse mit Schwertern

Quelle: Deutsche Dienstelle WASt, SOkA Opava

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