Michaltzik Gottfried

Geboren:
18.01.1925, Groß Hoschütz
Verstorben:
2012, 
Rang:
Sturmmann

Gottfried Michaltzik war HJ-Führer. Er wurde einberufen zur Waffen SS am 27.07.1943. Zunächst in Kroatien eingesetzt, ging in Prag auf die Offiziersschule und schlug sich nach Kriegsende nach Westen durch und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft im Lager Flossenbuerg. Er wurde an die Franzosen ausgeliefert  und war zuerst im Kgf-Lager Saint Avold/Lothringen. Später kam er in die Bretagne, nach Quimperle, dann wurde er im französischen Bergbau nahe der Grenze zum Saarland eingesetzt und wurde dort bei einem Grubenunglück verschüttet und verletzt. Nach dem Friedensschluss wurde er als Staatenloser beim Roten Kreuz in Paris beschäftigt, wo er seine zukunftige Frau kennen lernte. Über diese Verbindung kam er 1950 ins Saarland, heiratete, bekam einen Sohn und arbeite schließlich bei den Stahlwerken in Voelklingen. Er starb 2012 in Schwalbach-Elm bei Voelklingen.

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Wie kann man die Angaben über Angehörigen finden?

Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Die Bearbeitung dauert ungefähr 18 Monate.

https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Artikel-Textsammlungen/Textsammlung-Oeffnung-Kontakt/oeffnungszeiten-und-kontakt-reinickendorf.html

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