Lusar Wilfried

Geboren:
14.08.1924, Kauthen
Verstorben:
Rang:
Gefreiter

Wilfried Vincenz Lusar trat am 7. März 1942 in Liegnitz/Niederschlesien (heute Legnica, Polen) in den Reichsarbeitsdienst (RAD) ein. Nach dessen Abschluss meldete er sich freiwillig zur Wehrmacht. Laut Bericht vom 4. November 1942 wurde er der 8. Kompanie des Panzergrenadier-Feldausbildungsregiments 381 zugeteilt. Dieses Regiment unterstand der 381. Feldausbildungsdivision. Mit dieser Einheit wurde er als Teil der Heeresgruppe A an die Ostfront nahe des Kaukasus in Russland verlegt. Anschließend wurde er zur 11. Kompanie des Jäger-Regiments 229 versetzt. Dieses Regiment unterstand der 101. Jäger-Division und kämpfte im Kaukasus bei Nefegorsk (Gebiet Krasnodar) innerhalb der Heeresgruppe A.

Nach dem Truppenabzug aus dem Kaukasus wurde Wilfried Anfang Oktober 1943 bei Saporischschja (Ukraine) verwundet. Er wurde in ein Lazarett in Nikopol (Gebiet Dnipropetrowsk, Ukraine) verlegt, wo er vom 7. bis 22. Oktober 1943 behandelt wurde. Danach wurde er in ein Lazarett in Lublin (Generalgouvernement, heute Lublin, Polen) verlegt, wo er vom 1. bis 7. November 1943 stationär behandelt wurde. Von dort wurde er in das Lazarett Stephansfeld bei Brumath (Elsass, heute Brumath, Frankreich) verlegt. Dort wurde er bis zum 17. Februar 1944 behandelt und anschließend in das Lazarett Troppau (heute Opava, Sudetenland) verlegt. Anfang April 1945 erkrankte er und wurde vom 3. bis 11. April 1945 im Lazarett Bad Dürrheim (Baden-Württemberg) behandelt.

Im Mai 1945 geriet er in Kriegsgefangenschaft. Im Januar 1946 kehrte er nach Hause zurück.

Quelle: Deutsche Dienstelle WASt, SOkA Opava.

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