Letzian Josef

Geboren:
16.01.1926, Beneschau
Rang:
Soldat

Josef Letzian wurde im Januar 1944 einberufen und absolvierte in Görlitz-Liegnitz die Grundausbildung. Bei der Abschlussparade kam es zur Tragödie, als ein Jagdflugzeug beim Tiefflug mit der Tragfläche die Soldaten-Reihe erfasste und dabei abstürzte. 24 Soldaten und der Flugzeugführer kamen ums Leben, dabei auch direkt neben Josef Letzian ein stehender Kamerad – sein sMg-Schütze 2. Er kam dann an die Front zum Infanterie-Regiment 32, das der 24. Infanterie-Division unterstand, die im Kurland kämpfte. Bei Riga wurde er verwundet und nach Deutschland abtransportiert. Nach der Genesung wurde er zum Landeschützen-Bataillon 338 versetzt, der für Bewachung der Kriegsgefangenen im Kgf-Lager Herzberg zuständig war. Ende des Krieges geriet er in amerikanische Gefangenschaft, wurde aber an die Franzosen abgegeben.

Auszeichnungen:

– Infanterie-Sturmabzeichen
– Verwundeten-Abzeichen in Schwarz

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Projekt Hultschiner Soldaten kooperiert mit verschiedenen Archiven und realisiert die langfristige Forschung. Die exakte Angaben über Militärdienst bietet Bundesarchiv (ehemalige WASt). Auf dem Grund breiter Recherche kann man folgende Angaben wie Dienstgrad, militärische Laufbahn, Erkrankungen und Verwundungen feststellen. Familienangehörige können auf diesem Web einen Antrag einreichen. Bearbeitungsdauer dauert ungefähr 18 Monate.

http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Dienstorte/Berlin-Reinickendorf/berlin-reinickendorf.html

Bundesarchiv, Abteilung PA
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