- Geboren:
- 05.11.1906, Deutsch Krawarn
- Verstorben:
- ,
Dem Bericht vom 22.02.1940 zufolge trat Johann Lassak in die Wehrmacht ein und wurde dem Stab, Infanterie-Ersatz-Bataillon 11 in Leipzig/Sachsen zugeteilt. Nach seiner Ausbildung wurde er, dem Bericht vom 04.03.1940 zufolge, zur 1. Kompanie Landesschützen-Bataillon V/IV, versetzt. Dieses Landesschützenbataillon wurde am 16.03.1940 dem Infanteri-Regiment 655 unterstellt. Dieses Regiment war der 379. Infanteriedivision unterstellt. Diese Division wurde im März 1940 in Lublin/Generalgouvernement (heute Lublin, Polen) stationiert. Das Infanterie-Regiment 655 wurde im August 1940 aufgelöst.
Laut einem Bericht vom 15.11.1940 wurde Johann zur Fahr u. Nachschubkolonne 5/522. versetzt.
Im April 1942 erkrankte Johann und wurde in das Lazarett VI in Warschau/Generalgouvernement (heute Warschau, Polen) verlegt, wo er vom 20.04.1942 bis zum 22.05.1942 behandelt wurde. Anschließend wurde er in das Lazarett Freiburg/Baden-Württemberg (Baden-Württemberg) verlegt, wo er bis zum 16.06.1942 behandelt wurde. Laut einem Bericht vom 19.06.1942 wurde er zur weiteren Behandlung in die Genesungskompanie der Genesendenkompanie Fahr-Ersatz-Abteilung 17 in Göding/Böhmen und Mähren (heute Hodonín) verlegt.
Nach seiner Genesung wurde er laut Bericht vom 10.08.1942 zur 3. Schwadron Fahr-Ersatz-Abteilung 17 in Göding/Böhmen und Mähren (heute Hodonín) versetzt.
Laut Bericht vom 20.01.1943 erfolgte eine weitere Versetzung, diesmal zur 4.(Fahr) Kolonne Kommandeur-Division Nachschub Trupp-373 (kroat.). Im Februar 1943 wurde diese Division im Balkan, im Gebiet von Banja Luka/Bosnien und Herzegowina, eingesetzt.
Während der Rückzugsschlachten 1944 zog sie sich nach Kroatien zurück, wo sie am Ende des Krieges in der Nähe von Rak, westlich von Sisak/Kroatien, in jugoslawische Gefangenschaft geriet.
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Quelle: Deutsche Dienstelle WASt
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