Lassak Erhard

Geboren:
03.06.1923, Deutsch Krawarn
Verstorben:
Rang:
Gefreiter

Erhard Lassak trat am 15. Mai 1942 in die Wehrmacht ein. Laut einem Bericht vom 19. Juni 1942 wurde er der 2. Kompanie des Infanterie-Ersatzbataillons 84 in Metz/Lothringen (heute Frankreich) zugeteilt. Einem Bericht vom 1. August 1942 zufolge wurde er zur 3. Kompanie des Feld-Ersatzbataillons 28 versetzt. Dieses Regiment unterstand der 28. Jägerdivision.

Am 9. September 1942 erfolgte eine weitere Versetzung, diesmal zur 3. Kompanie des Jäger-Regiments 49. Auch dieses Regiment unterstand der 28. Jägerdivision. Mit dieser Einheit wurde Erhard im Rahmen der Heeresgruppe „Nord“ an die Ostfront im Raum Wolchow und Leningrad (Ost-Leningrad) verlegt. Am 4. Oktober 1942 wurde Erhard bei Gattschina (Ost-Leningrad) verwundet. Er wurde bis zum 27. November 1942 im Lazarett in Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen) behandelt. Nach seiner Genesung kehrte er zu seiner Einheit an die Ostfront im Raum Tschudowo (Ost-Nowgorod) zurück, wo diese weiterhin im nördlichen Frontabschnitt kämpfte.

Hier wurde er laut einem Bericht vom 10. April 1943 zur 11. Kompanie des Jäger-Regiments 49 versetzt. Am 2. August 1943 wurde Erhard vor Leningrad erneut verwundet. Er wurde in das Militärkrankenhaus Königsberg/Ostpreußen-Maraunenhof (Ostpreußen, heute Kaliningrad/Russland) verlegt, wo er vom 10. bis 13. August 1943 blieb. Anschließend wurde er in das Militärkrankenhaus Bad Gandersheim/Niederschlesien (Niedersachsen) verlegt, wo er bis zum 29. März 1944 behandelt wurde.

Am 21. Januar 1945 verließ Erhard seine Einheit in Heidebreck-Cosel/Oberschlesien (Niederschlesien, heute Kedrzien-Kozle/Polen), wurde aber am 23. Februar 1945 in Svinov verhaftet und im mährischen Ostrava inhaftiert. Später wurde er nach Bayern verlegt, wo er vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollte. Er geriet jedoch in der Nähe von Pilsen in amerikanische Gefangenschaft.

Sein Gesundheitszustand war schlecht, und er wurde aus der Gefangenschaft in das Krankenhaus in Wällenrhof bei Neustadt/Bayern (Bayern) verlegt. Dort wurde er vom 28. Mai 1945 bis zum 14. Juli 1945 behandelt. Im Dezember 1945 kehrte er aus der Gefangenschaft in seine Heimat zurück.

Quelle: Deutsche Dienstelle WASt, SOkA Opava.

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