- Geboren:
- 11.03.1919, Köberwitz
- Verstorben:
- 29.03.1993,
- Rang:
- Feldwebel
Adolf Kubella wurde im November 1939 in die Wehrmacht einberufen. Er wurde der 8. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 372 in Cosel in Oberschlesien (heute Kędzierzyn-Koźle – Woiwodschaft Oppeln – Polen) zugeteilt. Dieses Bataillon stellte Nachschub für die 239. Infanteriedivision bereit. Mit dieser Division nahm Adolf Kubella am Feldzug gegen Frankreich und im Juni 1941 am Feldzug in die Sowjetunion teil, wo er an der Schlacht bei Kiew beteiligt war.
Bei seiner Einheit diente er als Fahrer. Aufgrund schwerer Verluste wurde die 239. Infanterie-Division im Dezember 1941 von der Front abgezogen und 1942 aufgelöst. Später diente Adolf Kubella in den Kompanien des Grenadierregiments – 9. und 1. Kompanie des Grenadier-Regiments 132, das im April 1943 in Belgien aus dem ursprünglichen Infanterie-Regiment 132 gebildet wurde, welches der 44. Infanteriedivision unterstellt war, die im Januar 1943 bei Stalingrad vernichtet wurde.
Das Grenadierregiment nahm an den Kämpfen in Italien und später auf dem Gebiet Ungarns und Österreichs teil. Die letzte Einheit, in der Adolf Kubella diente, war die 3. Kompanie des Einsatzbataillons 5 des Versorgungsbataillons. Im Jahr 1945 wurde das Bataillon in Süddeutschland bei Carlsheim (Baden-Württemberg) eingesetzt. Er geriet in Gefangenschaft und wurde am 15. September 1945 aus dem Internierungslager in Budweis entlassen.
Adolf Kubella starb am 29. März 1993.
Auszeichnungen:
- Eisernes Kreuz II. Klasse
- Medaille Winterschlacht im Osten 1941/1942
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