- Geboren:
- 12.04.1913, Köberwitz
- Grablage:
- Grontscharnoje (Ukraine)
- Verstorben:
- , Kamyschly (Ukraine)
- Gefallen:
- 21.12.1941
- Rang:
- Feldwebel
Georg Kriebus wurde in die Wehrmacht einberufen und wurde der 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 437 zugeteilt. Das Infanterie-Regiment wurde im Oktober 1940 im Raum Landshut in Bayern aufgestellt und der 132. Infanterie-Division unterstellt. Von April 1941 bis Juni 1941 war die Division in Jugoslawien im Einsatz.
Nach Ausbruch des Krieges gegen die Sowjetunion rückte die 132. Infanteriedivision im Rahmen der Heeresgruppe „Süd“ über Kiew, Nikolajew und Krivoj Rog in Richtung Krim vor. Während dieser Kämpfe wurde Georg Kriebus an beiden Beinen schwer verwundet (Artillerie-Geschoss). Er wurde in ein Lazarett 6 km südwestlich von Kamyschla/Region Sewastopol – Ukraine gebracht, wo er am 21.12.1941 seinen Verletzungen erlag.
Georg Kriebus wurde wahrscheinlich als unbekannter Soldat von seiner ursprünglichen Begräbnisstätte auf den Kriegsfriedhof Grontscharnoje bei Sewastopol überführt. Leider gelang es bei der Exhumierung aus der ursprünglichen Begräbnisstätte nicht, die sterblichen Überreste aller deutschen Gefallenen zu bergen und auf den Friedhof bei Sewastopol zu überführen. Es ist jedoch möglich, dass Georg Kriebus zu den deutschen Soldaten gehört, deren sterbliche Überreste geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.
Lage des Grabes: vermutlich unter den Unbekannten
Fehlen Informationen oder falsche Daten?
Projekt