- Geboren:
- 31.12.1925, Beneschau
- Verstorben:
- 01.02.1980,
Alfons Krakowczik trat am 28. August 1943 in die Luftwaffe ein. Er wurde der Panzergrenadier-Division „Hermann Göring“ zugeteilt, einer Elitedivision der Luftwaffe. Das beigefügte Foto zeigt die Uniform der Angehörigen dieser Division. Sie bestand aus einer Fliegerbluse und einer graublauen Hose. Auf dem rechten Ärmel von Alfons‘ Uniform ist ein dunkelblauer Ärmelstreifen mit dem Namen der Division „Hermann Göring“ zu sehen. Die weißen Krageneinsätze bestätigen ebenfalls seine Zugehörigkeit zu dieser Division. Alfons absolvierte seine Grundausbildung in Ultrecht/Niederlande beim Panzer- und Ausbildungs-Regiment „Hermann Göring“. Anschließend wurde er dem Kampfverband des Panzergrenadier-Regiments „Hermann Göring“ zugeteilt. Im Juli 1943 kämpfte die Division bereits auf Sizilien gegen alliierte Truppen, die im Rahmen der Operation Husky gelandet waren, und wurde schließlich zusammen mit anderen deutschen Einheiten nach Italien evakuiert.
Im September 1943 kämpfte die Division gegen die alliierten Landungen bei Salerno und zog sich im Oktober über Neapel zur sogenannten Gustav-Linie zurück. Zu dieser Zeit griff auch Alfons in die Kämpfe ein. Die Division kämpfte im Raum Monte Cassino und wurde im Januar 1944 gegen eine weitere alliierte Landung nach Anzio verlegt. Im April 1944 wurde die Division von der Front abgezogen, verstärkt und in Fallschirm-Panzer-Division „Hermann Göring“ umbenannt. Die Division kämpfte im Mai 1944 im Raum Rom und wurde anschließend an die Ostfront verlegt. Im August 1944 lieferte sie sich ihre ersten Gefechte mit russischen Truppen nördlich von Warschau. Die Division wurde daraufhin in zwei Teile geteilt. Diese beiden Divisionen verblieben bis Kriegsende an der Ostfront, wo sie im Mai 1945 südlich von Dresden von den Russen gefangen genommen wurden. Nach der Teilung der Division kämpfte Alfons in der Fallschirm-Panzergrenadier-Division 2 – „Hermann Göring“. Er wurde in den letzten Kämpfen verwundet und befand sich am 25. August 1945 noch in Behandlung im Militärkrankenhaus in Halle-Salle. Nach dem Krieg arbeitete er kurz in Deutschland, kehrte dann aber in seine Heimatstadt Beneschau zurück.
Er starb am 01.02.1980.
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