Koschuth Josef

Geboren:
16.08.1921, Bielau
Rang:
Gefreiter

Josef Koschuth wurde im Januar 1941 nach Cosel einberufen. Nach der Grundausbildung kam er zur 3. Kompanie/Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 1 in Fürstenwalde bei Berlin. Im Mai 1941 wurde er zur Fronteinheit, der Eisenbahn-Pionier-Baukompanie 119 versetzt. Seit 22.06.1941 wurde die Einheit im Ostfeldzug eingesetzt. Zunächst bei Brest-Litovsk, wo sie die Gleisen auf Normalspur umbauten. Ende August 1941 waren sie schon in Smolensk. Am 02.11.1941 wurden auf der Strecke Suchinitschi – Moskau von der Kompanie hohe russische Offiziere der XX. Sowjet Armee in der Nacht überrascht und gefangen genommen. Unter den Offizieren befand sich GenLt. Jerschakow, Gen. Siwajew, ein Fliegeroberst, Kommissar und Kommissargehilfe.

Am 09. März 1942 wurde auf der Strecke nach Tereben fast die ganze Kompanie bei einem Partisanenüberfall ermordet. Die Soldaten, die sich ergaben wurden auch kurze Zeit später erschossen. Josef Koschuth entkam diesem Massaker, da er davor ausgestiegen ist um Kartoffeln für die Feldküche zu holen. Die Reste der Kompanie (15 Mann) kamen zur Einsenbahn-Pionier-Kompanie 97. Die wurde während der Operation „Zitadelle“ im Raum Orel und Brjansk eingesetzt. Danach erfolgten Einsätze in Brest, Warschau und Warka. Im Januar 1945 kamen sie nach Fürstenwalde bei Berlin und bis April 1945 war die Kompanie im Gebiet Beskow eingesetzt. Am 1.Mai 1945 geriet er westlich von Neuruppin in amerikanische Gefangenschaft. Am 04.02. 1946 wurde er aus der britischen Gefangenschaft entlassen und blieb für immer in Deutschland.

Auszeichnungen:

– Winterschlacht-Medaille 1941

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