- Geboren:
- 03.11.1914, Köberwitz
- Grablage:
- Oskino/Russland
- Verstorben:
- , Oskino/Russland
- Gefallen:
- 11.09.1942
- Rang:
- Gefreiter
Josef Kaschny wurde in die Wehrmacht einberufen und wurde der Maschinengewehrkompanie des 28. Maschinengewehr-Infanterie-Ersatzregiments zugeteilt. Das Regiment wurde am 26. 08. 1939 in Schweidnitz (heute Świdnica – Woiwodschaft Niederschlesien – Polen) aufgestellt und der Division 148 unterstellt.
Nach der Ausbildung wurde Josef Kaschny zur Kompanie des Infanterieregiments – 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 417 – versetzt. Das Regiment war der 168. Infanteriedivision unterstellt. Im Mai 1940 bezog die Infanteriedivision Stellungen bei Saarbrücken und griff nach Beginn des Feldzugs gegen Frankreich erst nach dem Durchbruch der Maginot-Linie am 19. 06. 1940 in die Kämpfe ein und rückte nach Hammarting (Département Grand Est, Region Moselle – Frankreich) in die mittleren Vogesen bis in das Gebiet des Donau-Berges vor.
Ende Juni und im Juli 1940 wurde die Infanteriedivision nach Polen verlegt. Nach Ausbruch des Krieges mit der Sowjetunion am 22. 07. 1941 rückte die 168. Infanteriedivision im Rahmen der Heeresgruppe „Süd“ auf Kiew, Rommy, Belgorod, Charkow und Woronesch vor.
Am 11. 09. 1942 wurde Josef Kaschny bei der Ortschaft Oskino (Region Woronesch – Russland, 73 km westlich von Woronesch) durch einen Bombensplitter schwer an der rechten Seite verletzt. Er wurde mit dem Sanitätswagen 1/248 H.V.PI. nach Oskino gebracht, wo er kurz nach der Einlieferung an seinen Verletzungen starb.
Er wurde auf dem Soldatenfriedhof in der Gemeinde Oskino beigesetzt.
Lage des Grabes: Reihe 1, Grab 5
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an seinem ursprünglichen Ort. Es wurde bislang nicht auf den vom Volksbund eingerichteten Soldatenfriedhof überführt.
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